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von Redaktion

Dachau im Pokal raus

Die Dachauer Drittliga-Volleyballer haben sich im Achtelfinale des DVV-Pokals achtbar geschlagen: Dem haushohen Favoriten SVG Lüneburg, seines Zeichens Fünfter der Ersten Liga und Vorjahres-Pokalfinalist, unterlagen sie zwar mit 0:3 (15:25, 14:25, 25:27). Aber vor allem im dritten Satz überzeugten die Dachauer Boygroup, die im Durchschnitt gerade einmal 18 Jahre alt ist. Allen voran der Allerjüngste, Simon Pfretzschner. Der 15-Jährige ließ sich, wie auch seine Kollegen, weder vom teilweise einen guten Kopf größeren Block der Lüne-Hünen beeindrucken, noch von deren Aufschlägen. Gäste-Coach Stefan Hübner wählte den Dachauer Jungspund folglich auch zum MVP auf Dachauer Seite, bei den Gästen erhielt diese Auszeichnung der sprunggewaltige Kanadier Ray Szeto. „In den ersten beiden Sätzen hat uns Lüneburg ab zehn Punkten gezeigt, wo’s langgeht. Aber im dritten Satz sind wir als Mannschaft aufgetreten und haben unsere Waffen genutzt, und das war Block anschlagen noch mal und noch mal“, war ASV-Coach von Känel absolut begeistert, wie seine Drittliga-Youngster sich gegen den Erstligisten präsentiert haben.  nö

Der ERC Ingolstadt hat auf seine Niederlagenserie reagiert und Trainer Tommy Samuelsson entlassen. Die Oberbayern hatten in der DEL zuletzt sieben Spiele in Serie verloren und waren auf Rang neun abgerutscht. Für den Schweden, der den ERC im Juli 2016 übernommen hatte, wird zunächst Sportdirektor Larry Mitchell das Training übernehmen, bis ein Nachfolger gefunden ist. „Wir sind zum Ergebnis gekommen, das Amt des Cheftrainers neu zu besetzen“, sagte Mitchell nach einem Gespräch mit dem Beirat und der Geschäftsführung des Klubs. Besonders die schwache Torausbeute wurde Samuelsson zum Verhängnis. Ingolstadt erzielte erst 50 Tore, einzig Schlusslicht Straubing (48) traf noch seltener.

Olympiasieger Alexander Legkow will seine lebenslange Dopingsperre keinesfalls hinnehmen. „Meine Medaille ist sauber. Ich stehe aufrecht und kämpfe“, sagte der 34-Jährige in einer „Persönlichen Erklärung“, die über das Bochumer Anwaltsbüro Wieschemann verbreitet wurde. „Das Einzige, was ich will, ist, fair behandelt zu werden, um unabhängige Schiedsrichter in einem gerechten, gesetzlich geregelten Verfahren zu haben. Entweder beim CAS oder beim Schweizer Bundesgericht oder beim Europäischen Gerichtshof.“

In den vergangenen Jahren sei er „mehr als 150 mal sauber getestet“ worden, betonte Legkow. Das IOC hatte Legkow und seinen Teamkollegen Jewgeni Below lebenslang gesperrt. Ihnen wird Doping bei den Winterspielen 2014 in Sotschi vorgeworfen. Legkow wurden Gold über 50 Kilometer und Staffel-Silber aberkannt.

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