Der kriselnde Bundesligist Werder Bremen ist offenbar an einer Verpflichtung des österreichischen Trainers Adi Hütter vom Schweizer Erstliga-Spitzenreiter Young Boys Bern interessiert. Wie Bremer Medien und die Schweizer Zeitung Blick übereinstimmend berichten, soll Werders Sportchef Frank Baumann Hütters Team am vergangenen Wochenende beim 1:1 gegen den FC Basel beobachtet haben. Bern führt nach 14 Spieltagen mit sieben Punkten Vorsprung auf Basel die Tabelle an. Vor seinem Engagement beim Schweizer Hauptstadtklub arbeitete der 47-jährige Hütter auch für die österreichischen Bundesligisten SCR Altach und RB Salzburg. Mit den Salzburgern holte der ehemalige Stürmer 2015 das nationale Double. Der frühere Bremen-Profi Andreas Herzog kann sich Hütter „als Werder-Trainer sehr gut vorstellen“, sagte er dem Internetportal Deichstube: „Er hat überall, wo er arbeitet Erfolg. Er lässt einen offensiv-attraktiven Fußball spielen.“ Hütters Vertrag läuft am Ende der Saison aus.
Der SC Freiburg zürnt der DFL. Laut dem gestern veröffentlichten Spielplan müssen die Breisgauer nur zwei Tage nach ihrer Partie beim 1. FC Köln (Sonntag, 10. Dezember) daheim gegen Borussia Mönchengladbach antreten (Dienstag, 12. Dezember). „So etwas hat es, glaube ich, noch nie gegeben, dass man nur einen Tag Pause hat“, schimpfte SC-Sportvorstand Jochen Saier. Dagegen vorgehen werde der Klub aber nicht, wie ein SC-Sprecher mitteilte.
David Moyes beerbt bei West Ham United den entlassenen Teammanager Slaven Bilic. Das gab der englische Erstligist gestern bekannt. „Wir brauchen jemanden mit Erfahrung, einen, der die Premier League und die Spieler dort kennt. Wir glauben, dass David der richtige Mann ist, um eine Wende herbeizuführen“, sagte Klubchef David Sullivan. Der 54 Jahre alte Schotte stand bereits bei Manchester United, Preston North End, dem FC Everton, Real Sociedad und zuletzt beim AFC Sunderland in der Verantwortung.
Zwei Monate hatte er sich beim TSV 1860 fitgehalten – jetzt trennen sich die Wege von Fanol Perdedaj, 26, und dem Regionalligisten. „Wir hätten Fanol gerne unter Vertrag genommen, weil er sich super in die Mannschaft integriert hatte und auch die Spieler ihn sehr gemocht haben“, sagte Daniel Bierofka dem Internetportal dieblaue24. Bierofka weiß: „Er wird ins Ausland wechseln. Ich kann ihn verstehen, weil er seine Chance auf die Nationalmannschaft (des Kosovo) wahren will.“