von Redaktion

Videobeweis beim Klassiker in Wembley

Wenn die deutsche Fußball-Nationalmannschaft morgen im Londoner Wembley-Stadion auf die englische Auswahl trifft, wird es keine Neuauflage des Wembley-Tores geben. Erstmals bei einem offiziellen Spiel im Vereinigten Königreich kommt dann der in Deutschland derzeit heftig diskutierte Video-Assistent zum Einsatz. Das bestätigte der englische Verband FA. Das von den internationalen Regelhütern der IFAB abgesegnete Verfahren soll analog zu dem in der Bundesliga angewandt werden. Der polnische Schiedsrichter Pawel Raczkowski kann sich strittige Szenen demnach auf einem TV-Schirm am Rande des Platzes noch einmal ansehen.

Bundestrainer Joachim Löw muss im Länderspielklassiker gegen England auf Innenverteidiger Jerome Boateng verzichten. Der Bayern-Profi kann wegen muskulärer Probleme nicht zum Einsatz kommen, soll aber bei der Nationalmannschaft bleiben und dort behandelt werden. Bei der ersten von zwei Trainingseinheiten im Berliner Jahnsportpark fehlte auch Toni Kroos, der einen Magen-Darm-Infekt hat und fraglich ist. Auch Ersatztorwart Kevin Trapp pausierte wegen eines Infekts.

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