Fussball in kürze

von Redaktion

Pokal-Hit FCB – BVB am Mittwoch

Das Topspiel im Achtelfinale des DFB-Pokals zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund findet am Mittwoch, 20. Dezember, statt und wird live in der ARD übertragen. Die Partie wird um 20.45 Uhr angepfiffen, wie der DFB gestern bekannt gab. Tags zuvor wird das Westduell FC Schalke 04 gegen den 1. FC Köln (20.45) ebenfalls live in der ARD übertragen. Am Dienstag spielen außerdem der SC Paderborn gegen den FC Ingolstadt, der FSV Mainz 05 gegen den VfB Stuttgart (18.30) und der 1. FC Nürnberg gegen den VfL Wolfsburg (20.45). Am Mittwoch trifft Borussia Mönchengladbach auf Bayer Leverkusen, Werder Bremen empfängt den SC Freiburg (beide 18.30) und der 1. FC Heidenheim hat Eintracht Frankfurt zu Gast (20.45).

Der Niederländer Dick Advocaat wird nach der verpassten WM-Qualifikation sein Amt als Bondscoach aufgeben. Nach Angaben des niederländischen TV-Senders NOS gab der 70-Jährige seine Entscheidung gestern in Aberdeen bekannt. „Das sind meine letzten beiden Spiele, dann höre ich bei der Elftal auf“, zitierte der Sender den ehemaligen Trainer des Bundesligisten Borussia Mönchengladbach. Die Niederlande spielt heute in Schottland und am Dienstag in Rumänien. Advocaat war dreimal in seiner Karriere als Bondscoach tätig. Im Juni wurde er Nachfolger von Danny Blind, um die Niederlande doch noch zur WM in Russland im kommenden Sommer zu führen. Die Aufgabe misslang jedoch. Sein Vertrag läuft aus. Ein Nachfolger Advocaats auf der Trainerbank der Elftal steht noch nicht fest, es wird nun intern beraten. Auch ein ausländischer Trainer ist als Bondscoach möglich.

Der frühere US-Nationalspieler Robbie Rogers, der als erster offen homosexueller Fußballprofi in der Major League Soccer (MLS) Sportgeschichte geschrieben hat, hat seine Karriere beendet. In einem von seinem Klub Los Angeles Galaxy veröffentlichen Statement gab der 30-Jährige seine Entscheidung „mit gemischten Gefühlen“ bekannt. „Ich verlasse den Sport voller Stolz auf das, was ich als Mensch und als Spieler erreicht habe“, erklärte Rogers. „Ich bedaure allerdings, dass ich mich in meiner elfjährigen Karriere lange Zeit in einem Schrank versteckt habe, statt ehrlich und offen als schwuler Mensch zu leben.“

Der VfB Stuttgart verwehrt Hunderten Fans von Borussia Dortmund den Zutritt zum Stadion bei der Bundesliga-Partie am übernächsten Freitag (20.30 Uhr). Grund für die Maßnahme sind die Auseinandersetzungen zwischen zwei Ultra-Gruppierungen vor der bisher letzten Liga-Begegnung beider Teams im April 2016, wie ein VfB-Sprecher sagte. Das temporäre Stadionverbot soll 298 BVB-Anhänger betreffen.

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