München – Zwei Wochen noch, dann beginnt sie also, die WM-Qualifikation. Das deutsche Team trifft am 24. November zunächst auf Georgien. Die Frage ist: mit welchem Personal? Denn noch immer schwelt der große Streit zwischen dem Weltverband FIBA und der Euroleague, die ihren Spielbetrieb nicht unterbrechen will. Tendenz: das Personal der Königsklasse bleibt wie die NBA-Profis außen vor.
Für Bambergs Geschäftsführer Rolf Beyer ist das praktisch unausweichlich, wie er in einem offenen Brief in der Fachzeitschrift „BIG“ erklärte. Bis zu neun Spiele, Reisestrapazen inklusive, hätten Nationalspieler in 14 Tagen zu absolvieren. „Wie soll das gehen?“, schrieb Beyer. Zumal die Klubs auch im Falle einer Verletzung eines Spielers keine Entschädigung zu erwarten hätte.
Auch Bayern-Trainer Sasa Djordjevic sieht die Sache kritisch – als serbischer Nationalcoach sieht er allerdings vor allem den Wettbewerb verwässert. 15 Debütanten müsse er bei einer endgültigen Absage der Euroleague an Bord holen, sagte er dem serbischen Medium „mozzartsport.com“. Die FIBA „verändert so die Hierarchie“ im Basketball“. mm