wm-playoffs

Kroatien und die Schweiz jubeln

von Redaktion

Griechenland nach 1:4 am Boden – Eidgenossen siegen in Nordirland

Belfast/Zagreb – Michael Skibbe und die griechische Nationalmannschaft haben nur noch sehr geringe Chancen auf die Qualifikation für die Fußball-WM in Russland. Die vom deutschen Coach trainierten Hellenen unterlagen im Playoff-Hinspiel gestern Abend Kroatien mit 1:4 (1:3) und präsentierten sich extrem schwach. Die Schweiz verschaffte sich gegen Nordirland eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel. Die Eidgenossen gewannen ihr Duell in Belfast 1:0 (0:0).

In Zagreb übernahm Kroatien von Beginn an das Kommando. Griechenland zog sich zurück, Skibbes Team beschränkte sich auf das Verteidigen. Das ging nicht lange gut: Der griechische Keeper Orestis Karnezis foulte Nikola Kalinic im Strafraum, nachdem er zuvor den Ball vertändelt hatte. Luka Modric verwandelte den Elfmeter sicher zum 1:0 (13.). Kroatien machte weiter Druck. Nur sechs Minuten nach dem Führungstor verlängerte Kalinic eine flache Hereingabe von der linken Seite elegant per Direktabnahme ins Tor.

Überraschend kam der Anschlusstreffer: Verteidiger Sokratis von Borussia Dortmund köpfte nach einer Ecke zum 1:2 ein (30.). Die Freude darüber hielt allerdings nicht lange an. Ivan Perisic erzielte in der 33. Minute bereits das dritte Tor für Kroatien. Nach der Pause legte Hoffenheims Offensivmann Andrej Kramaric noch einen weiteren Treffer nach (49.).

Im Parallelspiel machten es die Schweizer besser als die Griechen. Die Eidgenossen erspielten sich bereits im ersten Durchgang zahlreiche Torchancen. Es dauerte jedoch bis zur 58. Minute, ehe den Gästen der wichtige Treffer auf fremdem Platz durch einen äußerst fragwürdigen Handelfmeter gelang. Ricardo Rodríguez verwandelte den Strafstoß zum 1:0.  dpa

Artikel 1 von 11