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von Redaktion

„Grieche“ Skibbe: Ich mache sicher weiter

Michael Skibbe will trotz des Scheiterns in der WM-Qualifikation Nationaltrainer in Griechenland bleiben. „Ich werde sicher weitermachen“, sagte Skibbe im griechischen Fernsehen. Das Verhältnis mit dem nationalen Verband und den Spielern sei sehr gut, sagte der frühere Bundesliga-Trainer. Die Griechen hatten am Sonntag nach einem 0:0 im Rückspiel gegen Kroatien und dem 1:4 im Hinspiel die WM 2018 in Russland verpasst. Skibbes Vertrag läuft mit dem Ende der Qualifikation aus. Ob der Verband den Kontrakt mit Blick auf die EM 2020 verlängert, scheint fraglich.

Der deutsche Ex-Nationalspieler Franco Foda, 51, muss bei seinem Debüt als österreichischer Bundestrainer auf den verletzten Bayern-Star David Alaba verzichten (Oberschenkelprobleme). Um 20.45 Uhr tritt das ÖFB-Team heute in Wien gegen WM-Teilnehmer Uruguay an. Unter dem zum Jahresende scheidenden Coach von Sturm Graz setzt sich ein gewaltiger Umbruch im ÖFB-Team fort. Der Wiener Kurier berichtete, dass aus der Mannschaft und dem Betreuerstab der EURO 2016 insgesamt 21 Personen nicht mehr dabei seien. Das erklärte Ziel der Österreicher nach der verpassten WM-Qualifikation ist die Teilnahme an der EM 2020.

Die deutsche U 21-Auswahl greift heute im letzten Spiel des Jahres nach der Tabellenführung in der Qualifikation für die EM. Ein Sieg beim direkten Konkurrenten Israel in Ramat Gan (18.25 Uhr/Sport1) würde der Mannschaft von Stefan Kuntz zum Sprung auf Rang eins reichen – vorausgesetzt, Spitzenreiter Irland gewinnt nicht in Norwegen. Kuntz rechnet sechs Tage nach der 7:0-Gala in Aserbaidschan allerdings mit einer ungleich schwereren Aufgabe. „Ich erwarte einen viel stärkeren Gegner als Aserbaidschan. Israel hat noch die Möglichkeit, sich direkt für die EM zu qualifizieren. Um hier drei Punkte mitzunehmen, brauchen wir eine Top-Leistung“, sagte Kuntz.

Während Neymar und Co. in der Selecao ein weltweiter Zuschauermagnet sind, steckt Brasiliens Liga in einem Stimmungstief. Am Sonntag zahlten gerade einmal 338 Fans Eintritt, um das 2:0 von Erstliga-Schlusslicht Atletico Goianiense gegen Sport Recife vor Ort zu erleben – Minusrekord. Die Tageseinnahme belief sich auf umgerechnet 1857 Euro. Der Neuling aus Goiania hat laut „Globoesporte“ mit 5458 Zuschauern pro Spiel auch den schlechtesten Saisonschnitt aller 20 Erstligisten. Spitzenreiter ist Tabellenführer Corinthians SC mit 39 313 Besuchern pro Heimspiel in der WM-Arena von Sao Paulo. Insgesamt verzeichnet Brasiliens Topliga einen Schnitt von 15 925 Fans pro Partie und liegt damit auch deutlich hinter der Bundesliga (44 817).

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