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von Redaktion

Mo Farah zum Ritter geschlagen

Der viermalige Olympiasieger Mo Farah ist in London für seine sportlichen Verdienste zum Ritter geschlagen worden. Der 34 Jahre alte Leichtathlet, der im Sommer seine Karriere auf der Bahn beendet hatte und künftig Marathon laufen will, empfing die Ehrung gestern im Buckingham Palast durch die britische Königin Elizabeth II.

„Ich bin so glücklich, diese unglaubliche Ehre aus dem Land zu bekommen, das meine Heimat ist, seit ich im Alter von acht Jahren hierher gezogen bin“, sagte der gebürtige Somalier nach der feierlichen Zeremonie und zeigte seine berühmte „Mobot“- Geste. Dabei hielt Farah, der 2012 und 2016 je zweimal Olympisches Gold geholt hatte, seine Medaille in der Hand. Der Langstreckenläufer verriet zudem, dass er im kommenden Jahr aus seiner derzeitigen Wahlheimat USA zurück nach London ziehen wolle.

Die US-Fechterin Ibtihaj Muhammad ist Vorbild für eine neue Barbie. Wie der Hersteller Mattel mitteilte, wird die zur „Sheroes“- Kollektion gehörende Puppe einen Hijab tragen. Die Muslimin Muhammad hatte bei den Spielen in Rio Geschichte geschrieben, indem sie als erste US-Sportlerin bei Olympia mit einem Kopftuch antrat. Im Team gewann sie die Bronzemedaille. „Das Shero-Programm erinnert an Frauen, die Barrieren überwinden und die nächste Generation von Mädchen inspirieren. Ich bin sehr aufgeregt, zu dieser unglaublichen Gruppe von Frauen zu gehören“, schrieb die 31-Jährige bei Facebook: „Das ist ein Kindheitstraum, der wahr wird.“

Honduras hat vor dem entscheidenden Play-off-Rückspiel (heute, 10.00 Uhr MEZ) gegen Australien Spionage-Vorwürfe gegen die Socceroos erhoben. Angeblich sei ein Training der Südamerikaner mit einer Drohne gefilmt worden, sagte Trainer Jorge Luis Pinto. Der Vorfall sei „peinlich“ für ein Land wie Australien, sagte der 64-Jährige: „Ich finde es schade.“ Zudem forderte Pinto mehr Kontrollen für Fälle dieser Art. „Seien wir nicht naiv. Mit dieser Technologie beginnt Spionage im Fußball“, sagte er. In australischen Medienberichten hieß es, Kinder hätten die Drohne gesteuert. Im Hinspiel trennten sich Honduras und Australien torlos.

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