Tote im Skisport

von Redaktion

1938 Garmisch-Partenkirchen: Der zweimalige WM-Zweite Giacinto Sertorelli (Italien) prallt auf der Kandahar gegen einen Baum.

1953 Madesimo/Italien: Ilio Colli (Italien) prallt gegen einen Baum.

1959 Garmisch-Partenkirchen: John Semmelink (Kanada) stürzt bei der Abfahrt in ein Bachbett und erliegt den Folgen eines Schädelbruchs.

1959 Rottach-Egern: Toni Mark (Österreich) fährt beim Abfahrtsrennen in eine Gruppe von Zuschauern und stirbt drei Tage später. Drei Zuschauer werden verletzt.

1964 Innsbruck: Ross Milne (Australien) prallt beim Training zur Olympia-Abfahrt gegen einen Baum.

1965 Cervinia/Italien: Walter Mussner (Italien) fährt bei einem Hochgeschwindigkeitsrennen in eine Zeitmessanlage.

1969 Sportinia/Italien: Silvia Suter (Schweiz) prallt in eine Absperrung.

1970 Megeve: Michel Bozon (Frankreich) erleidet bei einem Sturz in der Weltcup-Abfahrt einen Genickbruch.

1972 Winter Park/USA: David Noelle (USA) prallt in der Abfahrt mit dem Kopf gegen einen Baum.

1972 Schladming: Arthur Gobber verunglückt in der Abfahrt der österreichischen Junioren-Meisterschaften.

1973 Norwegen: Sverre Rasmusbakke (Norwegen) verunglückt in einem Riesenslalom.

1975 Val d’Isere: Michel Dujon (Frankreich) prallt im Training gegen den Mast eines Skilifts.

1975 Zell am Ziller: Markku Vuopala (Finnland) prallt bei der Junioren-EM nach dem Ziel gegen einen Baum.

1979 Hintertux: Die finnische Slalom-Meisterin Sara Mustonen stürzt in eine Gletscherspalte.

1979/1986 Lake Placid: Leonardo David (Italien) erleidet bei einem Sturz Kopfverletzungen, an deren Folgen er nach siebenjährigem Koma stirbt.

1982 Bolsterlang: Uwe Piske (Edingen/16) prallt mit dem Kopf gegen einen Baum. Er trug keinen Helm.

1984 Rohrmoos/Österreich: Sepp Walcher (Österreich), Abfahrts-Weltmeister 1978, erleidet beim Sturz in einer Volksabfahrt einen Schädelbruch.

1991 Wengen: Gernot Reinstadler (Österreich) verblutet nach Sturz in ein Fangnetz an einer Beckenspaltung.

1992 Les Arcs/Frankreich: Nicolas Bochatay (Schweiz) prallt beim Aufwärmen zum Geschwindigkeitsrennen mit einer Pistenraupe zusammen.

1994 Garmisch-Partenkirchen: Ulrike Maier (Österreich) prallt bei der Weltcup-Abfahrt mit dem Kopf gegen eine Zeitmess-Vorrichtung und erleidet einen Genickbruch.

1994 Innerkrems: Peter Wirnsberger (Österreich) stürzt beim freien Skifahren auf einer Eisplatte.

1996 Altenmarkt-Zauchensee: Kirsten McGibbon (Großbritannien) stürzt bei einer Nachwuchs-Abfahrt und erleidet schwere Kopfverletzungen sowie innere Blutungen.

2001 Pitztaler Gletscher: Super-G-Weltmeisterin Regine Cavagnoud (Frankreich) erleidet bei einem Zusammenprall mit dem deutschen Nachwuchstrainer Markus Anwander schwerste Verletzungen. Sie stirbt zwei Tage später.

2002 Verbier/Schweiz: Werner Elmer (Schweiz) prallt bei einem FIS-Rennen mit einem Streckenposten zusammen und stirbt an der Unfallstelle. Der Streckenposten bleibt unverletzt.

2004 Mount Bachelor/USA: Shelley Glover (USA) erleidet bei einem Trainingssturz Kopfverletzungen.

2008 Kaunertaler Gletscher/Österreich: Nachwuchsfahrer Ursin Smed (Schweiz) wird von einem Schneebrett erfasst.

2012 Erzurum/Türkei: Asli Nemutlu (Türkei) erleidet bei einem Sturz im Training einen Genickbruch.

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