Der langjährige Chef des südamerikanischen Fußballverbandes CONMEBOL, Nicolas Leoz, darf für den derzeit in New York stattfindenden FIFA-Prozess in die USA ausgeliefert werden. Das entschied ein Gericht in Paraguay. Leoz ist im US-Verfahren wegen angeblicher Bestechung und Geldwäsche angeklagt. Wie Richter Humberto Otazu mitteilte, hängt seine Entscheidung noch von einem medizinischen Gutachten ab, das Gesundheit und Transportfähigkeit des 89-Jährigen beurteilen soll. Leoz’ Anwalt Ricardo Preda erklärte, gegen eine mögliche Entscheidung zur Auslieferung würde er Berufung einlegen. Leoz ist einer der Hauptverdächtigen in dem Prozess rund um den Korruptionsskandal beim Fußball-Weltverband FIFA und steht derzeit in Asuncion unter Hausarrest.