TENNIS

von Redaktion

London – Für Alexander Zverev ist der Traum vom Halbfinaleinzug beim ATP-Finale nach einem Match der vergebenen Breakchancen geplatzt: Der Tennis-Weltranglistendritte unterlag im entscheidenden Vorrundenspiel Jack Sock aus den USA (Nr. 8) mit 4:6, 6:1, 4:6.

Beim Londoner Debütantenball konnte Zverev allein im ersten Satz trotz sechs Möglichkeiten den Aufschlag seines Kontrahenten kein einziges Mal durchbrechen. Mit einem Sieg aus drei Partien belegte der Hamburger letztlich Gruppenplatz drei. Sock erreichte mit einem Erfolg mehr auf dem Konto den zweiten Rang und trifft am Samstag auf Grigor Dimitrow aus Bulgarien (Nr. 6), den Gewinner der Pete-Sampras-Gruppe.

Rund 16 000 Zuschauer in der mächtigen o2-Arena sahen eine intensive Partie, in der das Momentum ständig wechselte. Sowohl Zverev als auch Sock hatten zunächst Probleme, ihr Service durchzubringen. Nach dem Verlust des ersten Satzes drehte Zverev auf – und konnte im zweiten Durchgang endlich seine siebte Breakchance nutzen. Das gab dem Davis-Cup-Spieler sichtlich Rückenwind, Sock agierte in dieser Phase immer fehlerhafter.

Die Vorentscheidung fiel, als der US-Amerikaner im dritten Durchgang mit 4:1 in Führung ging. Zverev breakte Sock zwar erneut, zog aber am Ende doch den Kürzeren.

Als bislang letzter deutscher Spieler hatte Rainer Schüttler 2003 im Halbfinale des Saisonabschluss-Turniers gestanden. Damals verlor Schüttler in Houston gegen André Agassi (USA).  sid

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