FUSSBAll in kürze

von Redaktion

Anderlecht mit Mühe

Dem RSC Anderlecht ist die Generalprobe für das Champions League-Spiel gegen den FC Bayern nur mit Mühe gelungen. Dank eines späten Treffers gewann der Tabellen-Dritte der ersten belgischen Liga am Samstag bei Royal Mouscron-Péruwelz mit 2:1 (1:0). In der 80. Minute war Henry Onyekuru entscheidender Torschütze.

Bundesliga-Schiedsrichter Felix Brych hat die erste Hürde auf dem Weg zur WM 2018 in Russland genommen. Der 42-Jährige aus München gehört als einer von zehn europäischen Referees zur 36-köpfigen Vorauswahl, die der Weltverband FIFA am Samstag veröffentlichte. Wie seine Kollegen wurde er zum Vorbereitungsseminar vom 25. bis 29. November in Abu Dhabi eingeladen.

Mario Götze will von Bundestrainer Joachim Löw keinen Bonus bei der Nominierung für die WM in Russland. Sein Anspruch sei es, den Bundestrainer davon zu überzeugen, dass er sich auf ihn verlassen könne, und er ihn als einen sehr guten Spieler ansehe, sagte Götze im Interview mit der „Welt am Sonntag“: „Ich möchte aber keinen Bonus, weil ich 2014 das Tor im Finale geschossen habe. Das ist nicht mein Anspruch und auch nicht der der Nationalmannschaft.“

Borussia Dortmund verliert nach Medienberichten seinen langjährigen Chefscout Sven Mislintat. Demnach steht der 45 Jahre alte Leiter Profifußball kurz vor einer Einigung mit dem FC Arsenal. Der bereits in den vergangenen Jahren von diversen Vereinen umworbene Mislintat gilt als Entdecker einiger BVB-Stars wie Shinji Kagawa oder Raphael Guerreiro. Dem Vernehmen nach kassiert der BVB eine Ablöse von mindestens 1,5 Millionen Euro.

Für den Kölner Profi Simon Zoller ist die Vorrunde vorzeitig beendet. Wie eine medizinische Untersuchung ergab, hat sich die 26 Jahre alte Offensivkraft beim 0:1 in Mainz ohne Einwirkung des Gegners eine Muskelverletzung am rechten Oberschenkel zugezogen. Neben Zoller fehlen derzeit Marcel Risse, Dominique Heintz, Marco Höger und Jonas Hector.

Erfolgreiche Revolte gegen den neuen Klubchef: Johannes Kaluza will seinen Posten als Vorstandsvorsitzender beim FSV Mainz 05 nach nur fünf Monaten wieder räumen. „Ich stehe bereit, den Weg zu Neuwahlen zu ermöglichen und werde entsprechende Gespräche aufnehmen“, hieß es in einer Stellungnahme des 63-Jährigen, die gestern via Twitter verbreitet wurde: „Damit gewinnt der Verein Zeit, die Ereignisse der vergangenen Tage aufzuarbeiten.“ Kaluza wurde angeblich von Sportvorstand Rouven Schröder und den vier Geschäftsführern zum Rücktritt aufgefordert.

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