eisschnelllauf

„Unglaublich“: Pechstein feiert Weltcup-Sieg

von Redaktion

Stavanger – Claudia Pechstein legte den Finger auf den Mund und wirkte im Ziel wie berauscht. „Unglaublich, wirklich unfassbar“, jubelte die Eisschnelllauf-Olympiasiegerin nach ihrem historischen Coup in Stavanger. Mit 45 Jahren vollbrachte die Berlinerin ein kleines Wunder und lief über 5000 Meter zu ihrem 33. Sieg im Weltcup. Als älteste Weltcupsiegerin der Eisschnelllauf- Geschichte machte sie nicht nur als erste Deutsche die Teilnahme an ihren siebten Olympischen Winterspielen perfekt, sondern avancierte auch zur Mitfavoritin für Pyeongchang. „Das, was heute passiert ist, kann man nicht beschreiben“, sagte Pechstein: „Ich habe hier Eisschnelllauf-Geschichte geschrieben.“

Auch Patrick Beckert hat sein Ziel erreicht und sich als fünfter deutscher Eisschnellläufer das Ticket nach Pyeongchang gesichert. Der WM-Dritte lief über 10 000 Meter in 13:04,97 Minuten auf den siebten Platz. Der Inzeller Moritz Geisreiter verpasste in 13:08,87 Minuten als Neunter die direkte Olympia-Norm um einen Rang. In den Tagen zuvor durfte Familie Dufter in Norwegen jubeln. Die Inzeller Geschwister Joel (Neunter über 1000 Meter) und Roxanne (Elfte über 1500 Meter) knackten jeweils zum zweiten Mal die halbe Norm und erleben im Februar ihr Olympia-Debüt.  dpa

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