Peiting – Es ist nur eine Kleinigkeit. Ein winziges Schräubchen in einem komplexen System, das Sebastian Buchwieser zuletzt verändert hat. Der Trainer des EC Peiting lässt seine Mannschaft seit ein paar Wochen defensiver spielen. Statt alle seine Angreifer mit Vollgas nach vorne zu schicken, lässt er einen Angreifer etwas defensiver agieren. Dieser sichert quasi als dritter Verteidiger mit ab. Der Erfolg der Mini-Umstellung? Riesig!
Mit dem neu justierten System hat der ECP in jedem Spiel gepunktet, drei seiner vier Duelle gewonnen. Der Gegentorschnitt sank auf 2,3 Treffer pro Partie. Zuvor waren es noch 3,4. Auch die Konteranfälligkeit, die den ECP zu Saisonbeginn einige Punkte gekostet hatte, ist verschwunden. Das alles spricht für Buchwieser. Er hat das Problem erkannt, es schnell gelöst. Man könnte auch sagen: Alles richtig gemacht.
Die Belohnung dafür: Der ECP gewann beide Wochenendspiele, holte gegen Deggendorf (6:2) und Weiden (4:3 nach Penaltyschießen) fünf Punkte. Vor allem im Heimspiel gegen das Starensemble Deggendorf zeigten die Peitinger eine bärenstarke Leistung, hatten die Partie zu jeder Zeit im Griff. tf