FIFA-Skandal: Mexikaner erschossen
Der Mexikaner Adolfo Lagos, der als Vizepräsident des nationalen Fernsehsenders Televisa in den Korruptionsskandal in der FIFA verwickelt war, wurde am Sonntag auf offener Straße in Mexiko-Stadt erschossen. Der 69-Jährige war mit dem Fahrrad unterwegs und wurde von einer Eskorte begleitet, als er von zwei Attentätern auf einem Motorrad angegriffen wurde. Lagos erlag seinen Verletzungen. Er ist bereits die zweite in den Skandal verwickelte Person, die in den vergangenen Tagen ums Leben kam. Am Dienstag zuvor hatte der Argentinier Jorge Delhon offenbar Selbstmord begangen. Er soll sich vor einen Zug geworfen haben, nachdem er von Ex-FIFA-Funktionär Alejandro Burzaco (Argentinien) der Korruption bezichtigt worden war. Burzaco hatte vor einem New Yorker Gericht in der FIFA-Affäre ausgesagt, um die Korruption aufzudecken. Er hatte ausgesagt, dass unter der Hand Millionensummen als Gegenleistung für TV-Rechte an Turnieren und Spielen geflossen sein sollen.
Geschäftsführer Alexander Wehrle hat den direkten Klassenverbleib des 1. FC Köln in der Bundesliga bereits abgehakt. „Man muss jetzt schon so deutlich sagen: Unser Ziel muss der Relegationsplatz sein“, sagte Wehrle dem „Express“: „Der ist in Reichweite, da müssen wir dran bleiben.“
Michael Skibbe soll auch nach der verpassten Qualifikation für die WM 2018 in Russland Trainer der griechischen Nationalmannschaft bleiben. Das bestätigte Vangelis Grammenos, Präsident des griechischen Verbandes, in Athen. Skibbe soll demnach die Qualifikation für die EM 2020 schaffen.
Nach dem blamablen WM-Aus und seinem Abschied aus der italienischen Nationalmannschaft will Torwart-Ikone Gianluigi Buffon (39) von Rekordmeister Juventus Turin am Ende der Saison einen Schlussstrich unter seine Karriere setzen. „Ich werde mich wahrscheinlich am Ende dieser Saison zurückziehen. Zuvor werde ich versuchen, die Champions League zu gewinnen.“