EISSCHNELLLAUF

Pechstein träumt von der Fahne

von Redaktion

Die Olympiasiegerin reagiert hoch erfreut auf Hörmanns Aussagen

Berlin – Claudia Pechstein hat hoch erfreut auf die Aussagen von DOSB-Präsident Alfons Hörmann bezüglich ihrer möglichen Rolle als deutsche Fahnenträgerin bei den Winterspielen in Pyeongchang reagiert. „Es ist für jeden Athleten ein Traum, bei Olympia die Fahne zu tragen. Ich habe mich sehr über den Vorschlag gefreut und empfinde es als eine große Ehre“, so die fünfmalige Eisschnelllauf-Olympiasiegerin bei der Veranstaltung „Zeit für Pyeongchang“ im koreanischen Kulturzentrum in Berlin.

Hörmann hatte Pechstein nach deren Weltcup-Sieg in Stavanger in den höchsten Tönen gelobt. Der Erfolg zeige, „aus welchem Holz sie geschnitzt ist“, sagte Hörmann. Es sei „schlichtweg unglaublich“, wie Pechstein die besonderen Belastungen der vergangenen Jahre verarbeitet und sich neue Erfolge in „historischem Ausmaß hart erarbeitet“ habe. Auch deshalb sei sie eine Kandidatin für eine besondere Rolle im Olympia-Team. „Dass sie damit zum Kreis der potenziellen Fahnenträger gehört, ist klar“, sagte Hörmann.

Für die knapp 46-Jährige werden es die siebten Winterspiel sein. Doch damit nicht genug. In Berlin deutete Pechstein erneut an, dass sie Olympia 2022 ins Visier nimmt. „Ich bin stolz, dass ich zum siebten Mal zu Olympia fahre. Es gibt nicht viele, die das von sich sagen können“, sagte sie 80 Tage vor Beginn der Winterspiele in Südkorea. Und schmunzelnd fügte sie hinzu: „Vielleicht strebe ich danach meine achten Spiele an.“

Am Sonntag hatte Pechstein beim Weltcup in Stavanger über 5000 m ihren 33. Weltcupsieg erkämpft. „Ich bin selbst überrascht, was mein Körper noch hergibt“, sagte die Berlinerin. „Wenn ich das Niveau bis Olympia halten könnte, wäre ich gut dabei.“  sid/dpa

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