Hamburg – Torhüter Julian Pollersbeck vom Hamburger SV ist von seinem früheren Förderer Gerald Ehrmann scharf kritisiert worden. „Er ist zu bequem und hat sehr wenig Eigenantrieb“, sagte Ehrmann bei Sport1 über den U 21-Europameister: „Julian fehlt es an Selbstkritik. Du musst ihn zu seinem Glück zwingen.“
Pollersbeck, 23, verlor bei den Hamburgern zuletzt seinen Status als Ersatzmann hinter Christian Mathenia. Während der 0:2-Niederlage am Sonntag bei Schalke 04 saß Tom Mickel als zweiter Torhüter auf der Bank.
„Er ist nicht grundlos dritter Torwart beim HSV, da kommt Hochmut vor dem Fall“, sagte Ehrmann über Pollersbeck: „Wenn Julian richtig hart trainiert, dann ist das alles in Ordnung, von der Körpergröße her und fußballerisch. Aber man muss ihm zweimal die Woche den Arsch aufreißen, weil er von sich aus nichts macht.“ sid