Toni Kroos, Joshua Kimmich und Manuel Neuer stehen zur Wahl für das UEFA-Team des Jahres. Fans können aus insgesamt 50 Spielern, darunter auch den beiden Bundesligaprofis Robert Lewandowski (Bayern) und Pierre-Emerick Aubameyang (Dortmund) ihre Elf zusammenstellen. Die Abstimmung auf UEFA.com begann am Mittwoch und läuft noch bis zum 9. Januar 2018, im letzten Jahr wurden sieben Millionen Stimmen abgegeben. Real Madrid stellt mit elf Spielern die meisten nominierten Akteure.
Trainer Peter Stöger hat für die Anzeige eines Fans des 1. FC Köln gegen Video-Schiedsrichter Tobias Welz wenig Verständnis. „Das ist zwar eine schöne mediale Geschichte, aber ich kann damit nix anfangen“, sagte Stöger: „Und ich hoffe, die Klage wird abgewiesen – bei aller Wertschätzung für den Fan, der sich um den FC sorgt. Der Gründer eines Fanclubs hatte Welz nach der 0:1-Niederlage des FC in Mainz angezeigt. Es liege ein „eindeutiger und bewusster Betrug“ vor. Köln hatte das Spiel durch einen unberechtigten Elfmeter verloren. Welz hatte die falsche Entscheidung von Schiedsrichter Brych nach Ansicht der TV-Bilder nicht korrigiert.
Australiens Nationaltrainer Ange Postecoglou hat trotz der Qualifikation für die WM 2018 seinen Rücktritt erklärt. „Ich habe entschieden, dass meine Reise als Coach der Socceroos endet“, sagte der gebürtige Grieche mit australischem Pass. Die Australier hatten sich durch einen 3:1-Sieg gegen Honduras zum vierten Mal in Folge für eine WM qualifiziert. „Ich bin der Überzeugung, dass es die richtige Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt gewesen war“, äußerte der 52-Jährige nach vier Amtsjahren emotional.„Ich bin wirklich enttäuscht, dass er nicht mit nach Russland kommen wird“, sagte David Gallop, Verbands-Geschäftsführer.
Zweitligist SpVgg Greuther Fürth hat angesichts der anhaltenden sportlichen Misere weitere Konsequenzen gezogen und Sportdirektor Ramazan Yildirim freigestellt. Für den 42-Jährigen kommt Rachid Azzouzi zurück an den Ronhof. Der Ex-Profi (46) war bereits von 2005 bis 2012 in verschiedenen Funktionen für die Franken tätig und zuletzt bis Mai 2016 Sportdirektor bei Fortuna Düsseldorf. Azzouzi sprach von einer „Herzensangelegenheit“.
Der englische Verband FA hat ein Exempel statuiert und erstmals einen Profi für eine Schwalbe gesperrt. Oumar Niasse vom FC Everton muss zwei Spiele zuschauen, nachdem er am vergangenen Samstag beim 2:2 seines Klubs in der Premier League bei Crystal Palace den Schiedsrichter Anthony Taylor absichtlich getäuscht und einen Elfmeter geschunden hatte.