Gala mit begrenztem Wert

von Redaktion

Leipzig brilliert in Monaco, doch das Achtelfinale bleibt fern

Monaco – Nach der Fußball-Gala in Monaco geriet Ralph Hasenhüttl regelrecht ins Schwärmen. „Ich übertreibe nicht, wenn ich von unserem besten Auftritt in dieser Champions-League-Saison spreche“, erklärte der Trainer von RB Leipzig. Doch welchen Wert das beeindruckende 4:1 im Fürstentum am Ende hat, entscheidet sich erst zum Gruppen-Finale am 6. Dezember. Immerhin: die Europa League haben die Sachsen sicher. Und auch die Hoffnung auf den Achtelfinal-Einzug haben sie noch nicht aufgegeben.

Dafür sind die Leipziger allerdings auf einen Ausrutscher des FC Porto gegen AS Monaco angewiesen. Sportdirektor Ralf Rangnick weiß um die geringe Wahrscheinlichkeit. Bei den Wettbüros würde man viel kriegen bei einem Weiterkommen seines Teams, spekulierte er. Die Monegassen müssen zumindest einen Punkt holen, um Leipzig noch den Weg unter die besten 16 zu ebnen. RB müsste gegen das als Gruppensieger feststehende Besiktas Istanbul gewinnen. „Wir haben es leider nicht mehr in der eigenen Hand. Aber das Wichtigste ist, dass wir international überwintern dürfen“, sagte Hasenhüttl. Die K.o.-Runde ist für ihn und sein Team „eine neue Erfahrung, die wir auch brauchen“.

Getrübt wurde der Galaabend von der Verletzung Marcel Sabitzers. Leipzigs bester Akteur der letzten Wochen musste in der 33. Minute mit einer ausgekugelten Schulter ins Krankenhaus. Nach dem Röntgen gab es eine kleine Entwarnung: „Knöchern ist schon mal nichts“, sagte Rangnick. Ein Einsatz am Samstag gegen Bremen ist aber unwahrscheinlich.  dpa

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