Whistler – Der Bob-Dominator hat das Siegen verlernt. Und dafür gibt sich Francesco Friedrich selbst die Schuld. „Manchmal ist man einfach zu doof“, sagte der Doppel-Weltmeister nach der erneuten Enttäuschung beim Zweier-Weltcup im kanadischen Whistler. Friedrich hatte seinen Erfolgsschlitten nach dem überragenden Vorjahr abgegeben – und fährt mit dem neuen Bob hinterher.
„Darüber haben wir im Sommer vielleicht nicht nachgedacht“, sagte Friedrich weiter, und machte die Diskussionen um das Material wieder zum Thema. Der 27-Jährige aus Oberbärenburg belegte mit seinem kleinen Schlitten des österreichischen Herstellers Wallner nur Platz 13, im Viererbob wurde er Zwölfter. Johannes Lochner schied beim Sieg des Lokalmatadors Chris Spring nach dem ersten Lauf aus.
„Es war im Zweier ein Wochenende zum Vergessen“, bilanzierte Bundestrainer Rene Spies. Immerhin läuft es für Lochner und Walther im großen Schlitten besser. Durch die Plätze fünf und drei verteidigten die beiden BSD-Piloten ihre Spitzenpositionen im Viererbob-Gesamtweltcup. sid