Es ist schon lange nicht mehr originell, Christoph Kramers Verletzungspech in Bezug zu seinem frühen Aus im WM-Finale zu setzen. Eher ist es beklemmend zu sehen, wie hartnäckig der Gladbacher Mittelfeldspieler immer wieder von Kopfblessuren heimgesucht wird. Am Samstag streckte ihn sein hünenhafter Mitspieler Jannik Vestergaard bereits nach zehn Minuten nieder, eine Auswechslung war unumgänglich. Anders als in Rio („Ist das hier das WM-Finale?“), ging es diesmal aber glimpflich aus. Nach dem Spiel feierte Kramer den Sieg mit den Kollegen auf dem Rasen. mb