Starkes Signal Richtung Olympia

von Redaktion

Am Ende einer Gänsehaut-Kür wollte Aljona Savchenko gar nicht mehr aufhören zu winken, ihr Partner Bruno Massot strahlte wie selten: Die WM-Zweiten aus Oberstdorf krönten eine turbulente Woche bei Skate America in Lake Placid mit einem grandiosen Grand-Prix-Triumph. Beflügelt von der bevorstehenden Einbürgerung für den Franzosen liefen Savchenko/Massot die beste Kür ihrer gemeinsamen Laufbahn, stellten mit 150,58 Punkten eine persönliche Bestleistung auf und untermauerten ihre Ambitionen auf den Olympiasieg. „Wir sind definitiv einen Schritt weiter. Ich habe Hochachtung davor, wie Bruno alle Steine aus dem Weg geräumt hat“, sagte Savchenko stolz. Ihr Partner hatte nicht nur beim Sprachtest Nervenstärke bewiesen (im dritten Anlauf bestanden), er kämpfte sich auch wieder mit Rückenschmerzen durch die Kür. „Dank unseres Physiotherapeuten bin ich gut durch das Programm gekommen. Ein Hochleistungssportler, der keine Schmerzen erträgt, ist kein echter Hochleistungssportler“, sagte der 28-Jährige heroisch. Ungeachtet seiner Beschwerden, so Massot, sei es die bislang beste Kür der Saison gewesen. Und so rückt das große Ziel, olympisches Paarlauf-Gold in Pyeongchang, immer mehr in den Fokus. „Wir sind im März nur ganz knapp am WM-Titel vorbeigeschrammt. Da kann es nur unser einziges Ziel sein, bei Olympia ganz oben auf dem Podium zu stehen“, sagte Massot. foto: afp

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