Aktuelles in kürze

von Redaktion

Nguyen bis 2020

Marcel Nguyen will seine Karriere bis zu den Olympischen Spielen 2020 in Tokio fortsetzen. „Ich habe nach wie vor Spaß am Turnen, und auch mein Körper macht soweit mit. Ich bin wieder sehr motiviert“, sagte der Unterhachinger am Dienstag. Nach den Spielen 2016 in Rio de Janeiro hatte der 30-Jährige offen gelassen, wie lange er noch als aktiver Turner plant.

Topstar Uwe Gensheimer sieht die deutsche Nationalmannschaft für die in sechs Wochen beginnende EM in Kroatien gerüstet. „Wenn wir die Gruppenphase überstanden haben, ist alles möglich“, sagte der Linksaußen von Paris St. Germain der „Welt“. Respekt hat der 30-Jährige indes vor der Atmosphäre im EM-Land. Der Titelverteidiger bekommt es in der Vorrunde mit Slowenien, Mazedonien und Montenegro ausnahmslos mit kroatischen Nachbarländern zu tun. „Nan kann sich die Stimmung vorstellen“, sagte Gensheimer.

Bundesligist Füchse Berlin kann langfristig weiter mit Rechtsaußen Hans Lindberg planen. Der Däne hat seinen ursprünglich bis 2019 laufenden Vertrag um zwei weitere Jahre verlängert. Lindberg, der seine Karriere damit wohl in Berlin beenden wird, kam im Januar 2016 vom insolventen HSV Hamburg zu den Füchsen. In dieser Saison erzielte er in 14 Spielen bereits 60 Tore.

Das kurze Zwischenhoch der Dallas Mavericks mit zwei Siegen in Folge ist beendet. Bei den San Antonio Spurs verlor das Team um Dirk Nowitzki mit 108:115 – der deutsche Superstar steuerte elf Punkte bei. Auf Seiten der Spurs feierte Tony Parker nach fast siebenmonatiger Verletzungspause sein Comeback. Derweil konnte auch ein gut aufgelegter Daniel Theis die Niederlage der Boston Celtics nicht verhindern. Gegen die Detroit Pistons versenkte Theis zwar alle vier Würfe – konnte aber auch mit 12 Punkten die 108:118-Niederlage nicht verhindern.

Bei der U23-WM in Polen hat es erneut einen Eklat im die iranische Boykott-Politik gegen israelische Sportler gegeben. Freistil-Kämpfer Ali-Resa Karimi , eigentlich ein Goldfavorit, musste auf Anweisung seiner Trainer im Achtelfinale gegen den Russen Alichan Schabrailow verlieren, weil er sonst in der nächsten Runde gegen einen israelischen Gegner hätte antreten müssen. Karimi selbst nahm es nicht wirkich locker, der 23-Jährige will nun die WM-Prämie in Höhe von umgerechnet 16 000 Euro einfordern. Opfer dieser Politik wurde zuletzt auch Massoud Schojaei. Der Kapitän der iranischen Fußball-Nationalmannschaft wurde ausgeschlossen, weil er mit Panionios Athen in der Europa League gegen Maccabi Tel Aviv antrat.

Artikel 2 von 11