Nationalspieler Mesut Özil und sein Teamkollege Alexis Sanchez müssen die Hoffnung auf einen Vereinswechsel im Winter wohl begraben. Arsenal Londons Trainer Arsene Wenger erklärte gestern, dass beide seinem Verein bis Saisonende erhalten bleiben. „Wenn nichts Unglaubliches passier, wird sich daran nichts ändern“, sagte er. Özil wurde in britischen Medien zuletzt unter anderem mit dem FC Barcelona und Manchester United in Verbindung gebracht. Sanchez war bereits im Sommer von Machester City umworben worden.
Der Dortmunder Polizeipräsident Gregor Lange hat sich trotz des weitgehend störungsfreien Revierderbys der Bundesliga zwischen Borussia Dortmund und Schalke 04 (4:4) für harte Maßnahmen gegen Hooligans eingesetzt. „Alle Verantwortlichen müssen diese Chaoten zur Rechenschaft ziehen – bis hin zu lebenslangen Stadionverboten“, wurde Lange am Dienstag in einer Mitteilung zitiert. Vereine und der DFB müssten alles daran setzen, um identifizierte Krawallmacher und Störer vom Fußball fernzuhalten, ergänzte Lange. Beim Revierderby war nur mit intensiver Vorarbeit ein Aufeinandertreffen gewaltbereiter Ultras verhindert worden.
Horst Heldt muss seine Hoffnungen auf einen Wechsel zum 1.FC Köln wohl endgültig begraben. Hannovers Präsident Martin Kind hat nach einem Treffen mit dem Sportchef ein Engagement beim Tabellenletzten kategorisch ausgeschlossen. „Herrn Heldt ist klar – und das akzeptiert er auch – dass es keine Freistellung geben wird“, sagte er bei Sky. Heldt selbst hatte den Ausgang des Treffens aber offenbar anders interpretiert. „Es gibt noch kein Ergebnis“, sagte er Bild.
DFB-Schiedsrichterchef Lutz Michael Fröhlich hat sich nach den Problemen mit dem Videobeweis selbstkritisch geäußert. „Wir haben uns zu sehr auf unsere Meinung konzentriert und nicht in die Fußballszene reingehört; bei Sportdirektoren, Zuschauern und bei den Medien“, sagte der Projektleiter bei RTL-Nitro.