Der Ski-Weltverband FIS hat die sechs wegen des Dopingskandals lebenslang für Olympia gesperrten russischen Langläufer nun doch provisorisch suspendiert. Das teilte die FIS gestern mit. Die russischen Sportler um den Sotschi-Sieger Alexander Legkow sind ab sofort nicht mehr bei FIS-Rennen startberechtigt. In der vergangenen Woche hatte sich der Verband noch gegen eine Suspendierung entschieden. Das IOC hatte Legkow sowie Jewgeni Below, Maxim Wylegschanin, Alexej Petuchow, Julia Iwanowa und Jewgenija Schapowalowa Anfang November lebenslang in allen Funktionen für Olympia gesperrt. Das Sextett streitet jegliches Fehlverhalten ab und kündigte bereits den Gang vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS an.
Einen Tag nach seinem schweren Trainingssturz in Ramsau hat sich der gesundheitliche Zustand des österreichischen Springers Thomas Diethart leicht gebessert. „Die ersten 24 Stunden nach so einem Unfall sind immer eine kritische Phase, die hat Thomas bereits gut überstanden“, sagte der Schladminger Chefarzt Christian Kaulfersch.
Der sechsmalige Weltmeister Gregor Schlerenzauer steht nach seiner Knieverletzung unmittelbar vor seiner Rückkehr in den Weltcup. Wie Österreichs Cheftrainer Heinz Kuttin in einer Verbandsmitteilung erklärte, wird Schlierenzauer bereits in der kommenden Woche (9./10. Dezember) in Titisee-Neustadt zur Mannschaft stoßen.
Für Bente Kraus ist der Traum von der zweiten Olympiateilnahme vorerst geplatzt. Die 28-jährige Berlinerin muss aus gesundheitlichen Gründen sogar ihre Saison vorzeitig beenden. Untersuchungen in der Berliner Charite ergaben bei Kraus unter anderem eine schwere Beschädigung der Quadrizepssehne im rechten Knie. Zumindest „drei bis vier Monate“ werde die Genesung nach Angaben der Ärzte wohl dauern. „Diese Situation ist für mich absolut bitter“, schrieb Kraus in einer Verbandsmitteilung. Im Oktober 2016 hatte sie für einiges Aufsehen gesorgt, als sie der fünfmaligen Oympiasiegerin Claudia Pechstein bei den Deutschen Meisterschaften den Sieg über 3000 Meter wegschnappte.
Weltmeister Magnus Carlsen wird seinen Titel im kommenden Jahr in London verteidigen. Das teilten die Veranstalter mit. Das Duell über einmal mehr zwölf Runden wird vom 9. bis zum 28. November in der britischen Hauptstadt ausgetragen. Gegen wen es dabei geht, das steht noch nicht fest. Der Herausforderer des Norwegers wird vom 10. bis zum 28. März in Berlin ermittelt.