Trainer Julian Nagelsmann von der TSG Hoffenheim hat Kontakte zu Borussia Dortmund dementiert. „Ich habe keinen Kontakt zu anderen Vereinen. Ich mache mir zur Aufgabe, dass wir hier wieder in die Erfolgsspur kommen und unseren eigenen Ansprüchen gerecht werden. Damit ist das Thema ganz schnell wieder abgehakt“, sagte Nagelsmann gestern auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen RB Leipzig. Nagelsmann war zuletzt als möglicher Kandidat auf die Nachfolge von Peter Bosz genannt worden, der beim BVB nach sechs Ligaspielen ohne Sieg und dem Derby-Debakel gegen Schalke 04 (4:4 nach 4:0-Führung) gewaltig unter Druck steht.
1. FC Köln hat das Werben um Horst Heldt beendet und dem möglichen Wechsel eine Absage erteilt. Wie die Rheinländer gestern erklärten, würden die Gespräche mit dem Sportdirektor von Hannover 96 „aus Respekt“ vor dem Bundesligarivalen nicht fortgeführt. „Nachdem Horst Heldt Interesse an einem Wechsel nach Köln signalisiert hatte, haben wir mit ihm ein erstes Gespräch über eine mögliche Zusammenarbeit geführt. Voraussetzung für weitergehende Gespräche war jedoch immer, dass Horst Held eine angemessene Möglichkeit findet, sein bis 2020 laufendes Vertragsverhältnis bei Hannover 96 zu beenden. Dies ist bis zum Donnerstag nicht gelungen“, sagte FC-Präsident Werner Spinner.
Ralf Rangnick von RB Leipzig hat eine Rückkehr auf die Trainerbank nicht ausgeschlossen. „Ich habe immer wieder betont, dass ich mich hier als Sportdirektor sehr wohlfühle. Ich möchte aber nicht komplett ausschließen, irgendwann noch einmal auf die Trainerbank zurückzukehren. Dafür bin ich einfach noch zu jung“, sagte der 59-Jährige. Seinen ursprünglich bis 2019 laufenden Vertrag hatte er am Sonntag um zwei Jahre verlängert.
Der von vielen Ausfällen geplagte SC Freiburg muss seine Startelf im heutigen Heimspiel gegen den Hamburger SV erneut umbauen. Nach der Verletzung von Marc Oliver Kempf, der einen Muskelfaserriss im Oberschenkel erlitt, wird entweder Caglar Söyüncü oder Philipp Lienhart den Platz in der Innenverteidigung übernehmen.