Freiburg – Der SC Freiburg hat sich für seine Formstärke erneut mit wichtigen Punkten für den Klassenverbleib belohnt und auch Champions-League-Anwärter Borussia Mönchengladbach geschlagen. Nur 52 Stunden nach dem Kraftakt beim 4:3 gegen den 1. FC Köln gewann der SCF gestern Abend sein Heimspiel vor 23 800 Zuschauern im Schwarzwald-Stadion verdient mit 1:0 (1:0). Nach einem Eingriff des Video-Schiedsrichters verwandelte Nils Petersen in der 20. Minute einen an ihm verschuldeten Foulelfmeter.
Freiburg hatte noch zwei Latten-Treffer und hätte höher gewinnen müssen, blieb aber auch so im zehnten Heimspiel gegen die Borussia nacheinander ungeschlagen und kletterte auf Rang 13. Mönchengladbach rutschte auf Platz sechs und muss gegen den HSV am Freitag auch auf Denis Zakaria verzichten, der die fünfte gelbe Karte sah.
Vom großen Abstand in der Tabelle war nichts zu spüren, der zuvor bereits seit drei Spielen unbesiegte Club aus dem Tabellen-Keller war dem Europapokal-Anwärter ebenbürtig. Das 1:0 besorgte dann Petersen – wie seine beiden letzten Treffer in den Schlussminuten gegen Köln erneut per Elfmeter. Der SC-Toptorjäger war zuvor von Jannik Vestergaard an der Hacke getroffen worden. Referee Deniz Aytekin ließ weiterlaufen, ehe Video-Schiedsrichter Patrick Ittrich nach mehr als einer Minute ein Signal gab und der SCF den gerechten Strafstoß doch noch bekam. dpa