Im Blickpunkt

von Redaktion

„Kein Gute-Laune-Onkel“: Veh realistisch

48 Stunden hatte Armin Veh als Sportchef des 1. FC Köln – und obwohl das „viel zu kurz war, um sich einen Überblick zu verschaffen“, war er von seiner ersten Partie in neuer Funktion trotz Pleite begeistert. „Von der Tribüne aus“, berichtete der 56-Jährige nach dem 0:1 beim FC Bayern, „sieht man ein bissl mehr als von unten.“ Und aus der Vogelperspektive hatte er eine Partie der ersatzgeschwächten Mannschaft – gleich fünf Teenager standen notgedrungen im Kader – beobachtet, die ihn „absolut zufrieden“ stimmte. Dennoch ist Veh Realist genug, um zu wissen, dass das nötige „Super-Wunder“ im Kampf gegen den Absturz in die 2. Liga wohl nicht eintreten wird. Deshalb sagte er: „Ich kann jetzt nicht als Gute-Laune-Onkel rumlaufen.“ Immerhin Jupp Heynckes – der Veh hinter den Kulissen herzlich begrüßt hatte – meinte: „Wenn Köln so weitermacht, haben sie das Potenzial, Spiele zu gewinnen.“  hlr

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