Heidenheim – Eintracht Frankfurt hat mit viel Mühe und erst in der Verlängerung erneut das Viertelfinale im DFB-Pokal erreicht und beim 2:1 (0:0, 0:0) gegen den 1. FC Heidenheim den letzten Zweitligisten aus dem Wettbewerb geworfen. Vor 11 000 Zuschauer in der nicht ganz ausverkauften Voith-Arena trafen Mijat Gacinovic (95. Minute) und Sebastien Haller (109.) für den Bundesligisten. Heidenheim kam in der in der Verlängerung der attraktiven Partie durch Kapitän Marc Schnatterer (96.) nur noch zum schnellen Ausgleich und konnte sich gestern Abend nicht für den guten Auftritt belohnen. Der Tabellen-15. kann sich in der Rückrunde nun komplett auf den Klassenverleib in der 2. Bundesliga konzentrieren.
Haller avancierte beim Finalteilnehmer der vergangenen Saison erneut zum Matchwinner: Der französische Angreifer erzielte nicht nur sechs Saisontore in der Liga, sondern ist nun auch im DFB-Pokal an sechs der neun Eintracht-Treffer beteiligt.
Der Kovac-Elf fiel es schwer, den unangenehmen Gegner zu dominieren. Immer wieder schlichen sich Fehlpässe ein und so gelang es höchstens vereinzelt, die gefährlichen Offensivspieler in Szene zu setzen. Besonders Ante Rebic blieb blass, obwohl sich mit seinem erneuten Einsatz der bisherige Leihvertrag mit dem AC Florenz ab 1. Juli 2018 in einen langfristigen Kontrakt bis 2021 umgewandelt hatte.
Um am 19. Mai 2018 wieder um den Titel spielen zu können, wird der Eintracht eine solche Vorstellung kaum reichen. Die Mannschaft von Trainer Niko Kovac musste sich bei Haller bedanken. sid