Der frühere Dortmunder Bundesligaprofi Tomas Rosicky hat seine Karriere im Alter von 37 Jahren beendet. Das teilte der ehemalige Kapitän der tschechischen Nationalmannschaft gestern in Prag mit. Den auch „Mittelfeld-Mozart“ genannten Spielmacher hatten immer wieder Verletzungen geplagt. „Ich wollte immer weiter spielen. Jeder weiß, dass ich den Fußball liebe“, sagte Rosicky. Nach dem Körper habe nun aber auch der Verstand gesagt: „Es ist einfach genug!“ Mit Borussia Dortmund hatte Rosicky 2002 die Deutsche
Der bei Borussia Dortmund unzufriedene Weltmeister André Schürrle denkt anscheinend über einen Wechsel nach. „Grundsätzlich will André so viel wie möglich spielen und wenn die Spielzeit nicht gewährleistet ist, dann wäre es geradezu fahrlässig, nicht darüber nachzudenken, wie die Zukunft da aussehen kann und wo man mehr Spielzeit bekommt“, sagte Schürrles Berater Ingo Haspel auf „Sky“. Der 27 Jahre alte Profi kam in dieser Saison beim BVB erst in vier Bundesligaspielen zum Einsatz.
Stefan Ruthenbeck bleibt Trainer des 1. Köln und soll den taumelnden Tabellenletzten der Bundesliga vor dem Absturz in die 2. Bundesliga bewahren. Außerdem wurde die Rückholaktion von Torjäger Simon Terodde (VfB Stuttgart) in der Winterpause perfekt gemacht, der 29-Jährige soll das malade FC-Angriffsspiel beleben. Ruthenbeck (45) erhält einen Vertrag bis zum Saisonende. „Der FC ist mein Verein. Hier als Cheftrainer das Vertrauen zu erhalten, ist für mich als Kölner eine große Ehre und als Trainer eine große Chance“, sagte der Fußballlehrer.
Heribert Bruchhagen bleibt wie erwartet auch in der kommenden Spielzeit der starke Mann beim Hamburger SV. Der norddeutsche Bundesligist teilte gestern mit, dass der Aufsichtsrat und der Vorstandsvorsitzende der HSV Fußball AG sich auf eine Vertragsverlängerung bis zum 30. Juni 2019 geeinigt haben. „Wir vertrauen Heribert Bruchhagen, dass er die anstehenden Aufgaben genauso angehen und erfolgreich bewältigen wird wie schon die Herausforderungen bei seinem Amtsantritt“, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Andreas C. Peters.
Marcel Sabitzer von RB Leipzig ist erstmals zum Fußballer des Jahres in Österreich gewählt worden. Der 23 Jahre alte Offensivspieler erhielt in der unter den zehn Trainern der österreichischen Bundesliga durchgeführten Abstimmung die meisten Punkte. Sabitzer löste seinen Nationalmannschafts-Kollegen David Alaba ab. Der Profi vom FC Bayern hatte sechs Mal hintereinander die Auszeichnung erhalten und kam diesmal auf Platz acht. Zweiter wurde Schalkes Stürmer Guido Burgstaller.