Der deutsche Rennrodler Andi Langenhan erhält nachträglich die Bronzemedaille der Winterspiele 2014 ín Sotschi. Der Grund: Das Internationale Olympische Komitee (IOC) sperrte am Freitag den Zweitplatzierten Russen Albert Demtschenko und zehn weitere russische Sportler wegen Dopingmanipulationen lebenslang für Olympia. Demtschenko muss auch die Silbermedaille aus dem Teamwettbewerb abgeben. Gleiches gilt für Tatjana Iwanowa, die ebenfalls Mitglied der russischen Silber-Mannschaft war. Die anderen Sperren, die das IOC aussprach, trafen drei Langläufer und je zwei Eisschnellläufer, Bobfahrer und Eishockeyspielerinnen.
Der Cheftrainer der schwedischen Skijäger, der Ruhpoldinger Wolfgang Pichler, bekommt voraussichtlich keine Akkreditierung für die Olympischen Spiele in Pyeongchang. Er werde das Team nicht führen können, teilte der schwedische Verband mit. „Das ist natürlich schade für die Mannschaft und für Wolfgang.“ Pichler hatte bei Olympia 2014 einen Teil des russischen Teams trainiert. Das IOC habe nun festgelegt, dass Trainer, die damals mit gedopten russischen Sportlern gearbeitet haben, nicht für die Spiele im kommenden Jahr akkreditiert würden, erklärten die Schweden. Das werde der Verband akzeptieren. Er habe zugleich weiter großes Vertrauen in Pichler, der sich in seiner gesamten Karriere für sauberen Sport eingesetzt habe.
Sabrina Cakmakli (Partenkirchen) hat erneut ihre gute Form unter Beweis gestellt und beim Weltcup im chinesischen Wintersportresort Secret Garden nur knapp die zweite Podestplatzierung ihrer Karriere verpasst. In der olympischen Disziplin Halfpipe belegte sie den 4. Rang.