Aktuelles in kürze

von Redaktion

Anwalt schlägt Alarm

Grigorij Rodschenkow, Kronzeuge im russischen Staatsdopingskandal, erhält nach Ansicht seines Anwalts zu wenig Rückendeckung durch das IOC. Das teilte Jurist Jim Walden mit und warf dem IOC „Feigheit“ vor. Angesichts der russischen „Vergeltung“ gegen den früheren Leiter des Moskauer Anti-Doping-Labors und der Bemühungen um eine Auslieferung aus den USA müsse Rodschenkow um sein Leben fürchten und benötige mehr Unterstützung. Sollte der Kronzeuge ausgeliefert werden, „dann erwarten ihn Tod und Folter“, schrieb Walden. Als Rodschenkows Anwalt müsse er daher abwägen, ob dieser nun „weiterhin seine eigene Sicherheit aufs Spiel setzen sollte, um dem IOC Beweise zu liefern“, so Walden: „Wenn die Untätigkeit des IOC das ist, was ein Whistleblower erwarten darf, dann sollte sich nie wieder jemand mit Informationen über Betrug bei Olympia vorwagen. Hätte ich von der Feigheit des IOC gewusst, hätte ich ihm vielleicht zu einem anderen Vorgehen geraten.“

Mathias Berthold wird auch über die Olympischen Winterspiele hinaus Herren-Cheftrainer im Deutschen Skiverband bleiben und will seine Trainer-Karriere nach einem Abschied vom DSV beenden. „Meine berufliche Heimat ist 1000 Prozent der DSV. Ich werde nie mehr irgendwoanders Trainer sein“, sagte der 52 Jahre alte Österreicher. „Meine Planung ist beim DSV. Ich brenne für die Aufgabe.“ Berthold ist seit 2014 zum zweiten Mal in verantwortlicher Position im DSV.

Kevin Münch hat bei der Darts-WM in London den nächsten Coup verpasst. Der Bochumer verlor sein Zweitrundenmatch gegen den Spanier Antonio Alcinas 1:4. Nach seinem sensationellen Erstrundensieg über den zweimaligen Weltmeister Adrian Lewis (England) vergangene Woche hätte der 29-Jährige deutsche Darts-Geschichte schreiben können. Noch nie hat ein Deutscher bei einer WM das Achtelfinale erreicht. Gegen Alcinas kam Münch lange nicht ins Spiel. Ein Durchschnitt von nur 81,94 Punkten bei drei Darts war gegen den Spanier (91,8) zu wenig. Der Strausberger Martin Schindler hatte in der ersten Runde gegen Simon Whitlock (Australien) verloren, Deutschlands erfolgreichster Dartsspieler, Max Hopp (Idstein), war schon in der Qualifikation gescheitert.

Die deutschen Top-Sprinterinnen um Gina Lückenkemper starten am 26. Januar beim Berliner ISTAF Indoor. Auch Lisa Mayer, Rebekka Haase und Alexandra Burghardt haben für die 5. Auflage des Hallenmeetings zugesagt. Auch internationale Sprint-Stars wie Bartoletta (USA) und Marie Josée Ta Lou (Elfenbeinküste) sind dabei.

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