Die Schnellschach-Weltmeisterschaft in Saudi-Arabiens Hauptstadt Riad ist noch vor dem Start von einer Kontroverse überschattet worden: Das hochkarätig besetzte Turnier begann ohne israelische Spieler, weil diese keine Visa zur Einreise ins Königreich erhielten. Der israelische Schachverband hat bereits finanzielle Entschädigungen für seine Profispieler gefordert. Die erste Schach-WM in Saudi-Arabien ist ein Politikum – und zugleich ein großer Erfolg für die FIDE. Das königliche Spiel auf den 64 Feldern war noch 2016 von einem islamischen Großmufti in dem Land für „verboten“ erklärt worden.