Der FC Bayern trifft in den Top16 des EuroCup auf drei schwerer Gegner. In der Gruppe F bekommen es die Münchner mit Zenit St. Petersburg, Fiat Turin und Rytas Vilnius zu tun. „So souverän wir die Vorrunde mit dem Gruppensieg abschließen konnten, so schwer wird es jetzt in den Top16. Turin zählt derzeit in Italien zu den Topteams, Vilnius ist als litauischer Vertreter traditionell ein ernstzunehmender Gegner und wie stark Sankt Petersburg ist, haben wir bereits im vergangenen Jahr erlebt“, sagte FCBB-Geschäftsführer Marko Pesic. Auftakt ist bereits am 2. Januar mit dem Gastspiel in Turin. Die erste Heimpartie im Audi Dome findet am 10. Januar (19 Uhr) gegen fünfmaligen litauischen Meister Rytas Vilnius statt.
Die Erst- und Zweitplatzierten jeder Gruppe erreichen das Viertelfinale.
Dirk Nowitzki präsentierte sich 98:94-Sieg seiner Dallas Mavericks bei den Indiana Pacers in starker Form. „Dirk war großartig“, sagte Trainer Rick Carlisle: „Er hat zuletzt alle Spiele gespielt und heute erneut eine phänomenale Treffsicherheit bewiesen.“ Der Würzburger kam auf 15 Punkte und sieben Rebounds – jeweils Bestwert seines Teams – beim ersten Auswärtserfolg der Mavs nach acht Pleiten in der Fremde. „Wir erleben eine erstaunliche Performance für einen Kerl in seiner Karrierephase“, sagte Carlisle. Maximilian Kleber (früher FC Bayern) steuerte fünf Punkte und fünf Rebounds zum zweiten Sieg nacheinander bei.
Für Tim Hronek (Unterwössen) ist der Traum von der Teilnahme an den Winterspielen in Pyeongchang wahrscheinlich geplatzt. Der 22-Jährige erlitt nach Angaben des DSV kurz vor Weihnachten beim Weltcup in Innichen (Italien) einen Bruch der rechten Mittelhand. Laut DSV wird Hronek konservativ behandelt und kann bei „optimalem Heilungsverlauf in wenigen Wochen wieder im Weltcup starten“. Hronek hatte bislang nur die halbe Olympia-Norm erfüllt. Für die Olympia-Qualifikation benötigt er eine weitere Platzierung unter den Top 15.
Für den berühmten mongolischen Sumo-Kämpfer Harumafuji hat die schwere Prügelei mit einem Rivalen vor rund zwei Monaten nun auch juristische Folgen. Gegen den 33-Jährigen, der im Zuge des Skandals Ende November bereits seinen Rücktritt erklärt hatte, ist in Japan vor Gericht Anklage erhoben worden. Harumafuji muss mit einer Geldstrafe rechnen. Er und sein Landsmann Takanoiwa waren Ende Oktober in einer Bar in der japanischen Stadt Tottori unter Alkoholeinfluss in Streit geraten. Dabei erlitt Takanoiwa einen Schädelbasisbruch. Harumafuji, dessen richtiger Name Davaanyam Byambadorj lautet, wies Berichte zurück, er habe seinen Rivalen mit einer Bierflasche getroffen.