Robert Lewandowski war im Teamtraining zumindest beim Aufwärmen dabei, Mats Hummels aber arbeitet weiter nur individuell: Die beiden angeschlagen ins Trainingslager gereisten Bayern-Profis brauchen weiterhin Zeit für sich. Auf die Frage, ob er in den verbleibenden drei Tagen in Doha noch einsteigen könnte, schüttelte Hummels, den Adduktorenprobleme plagen, den Kopf. Zuvor hatte der Nationalspieler lediglich ein paar Laufrunden mit Fitnesstrainer Peter Schlösser gedreht. Etwas weiter ist da Lewandowski, dessen Reha-Einheiten nach Patellasehnen-Schmerzen schon intensiver verlaufen. Der Pole zog am Nebenplatz einige Sprints an und kam mächtig ins Schwitzen. Bei ihm besteht die Möglichkeit, vor Ort noch Teile des Mannschaftstrainings zu absolvieren. hlr
Mit der deutschen Sprache läuft es noch nicht so gut, gab James zu – das ändert aber nichts daran, dass der Kolumbianer mit dem FC Bayern höchste Ziele anstrebt. „Wir haben ein Team, das alles erreichen kann und zu allem imstande ist“, sagte der 26-Jährige. Als nachgehakt wurde, ob er vom Triple spreche, entgegnete er: „Ja, weil wir Spieler von sehr großer Qualität haben. Warum nicht?“ Seine Leistungen beim Vorrunden-Endspurt – aktuell steht James in der Bundesliga bei zwei Treffern und zwei Vorlagen – machen ihm zudem Hoffnung, eine wichtige Rolle bei der Titeljagd zu spielen. Unter Jupp Heynckes habe er seinen Rhythmus gefunden und wolle seinen bis 2019 geltenden Leihvertrag dringend verlängern: „Ich will hier bleiben. Ich bin glücklich und denke keine Sekunde an Real.“ hlr
Der türkische Stürmer Cenk Tosun (26) von Besiktas Istanbul, dem Champions-League-Achtelfinalgegner des FC Bayern, steht unmittelbar vor einem Wechsel zum Premier-League-Klub FC Everton. Das gab Everton-Coach Sam Allardyce am Donnerstag bekannt. Der in Wetzlar geborene Tosun war 2014 von Gaziantepspor zu Besiktas gewechselt. In 96 Spielen für Besiktas erzielte er 41 Liga-Tore, 20 allein in der vergangenen Saison.
Der FC Schalke 04 hat den kroatischen Offensivspieler Marko Pjaca von Juventus Turin verpflichtet. Der 22-Jährige, der auch aufgrund einer Kreuzbandverletzung für Juve seit 2016 nur 14 Ligaspiele gemacht hat, soll bis Juli an den Bundesligisten verliehen werden.
Der ehemalige jugoslawische und kroatische Nationalspieler Robert Prosinecki wird neuer Trainer der bosnischen Nationalmannschaft. Der 48-Jährige ist Nachfolger von Mehmed Bazdarevic, der mit der Auswahl die Qualifikation für die WM 2018 verpasst hatte. Der in Schwenningen geborene Prosinecki war zuletzt Trainer Aserbaidschans.