Sammer sieht Heynckes bis 2019

von Redaktion

Ex-Sportvorstand: „Hoeneß würde Aussichtsloses nicht befeuern“

München – Als die Frage in Doha kam, musste Jupp Heynckes schmunzeln. Aber nicht, weil der Bayern-Trainer sie lustig fand, sondern weil sie von einem katarischen Journalisten gestellt wurde und keinem deutschen: „Die wissen schon Bescheid und sparen sich das. Und auch Ihnen kann ich nur sagen: Dazu ist alles gesagt.“

Es ging freilich um eine mögliche Weiterbeschäftigung des 72-Jährigen über den Sommer hinaus, die von Vereinsseite explizit gewünscht und von Heynckes’ Seite ausgeschlossen wird. Darüber, dass das letzte Wort in dieser Angelegenheit aber noch nicht gesprochen ist, ist man sich im Umfeld des FC Bayern einig – zudem goss gestern der ehemalige Sportvorstand Matthias Sammer noch Öl ins Feuer.

Sammers Gefühl: Zwar kenne der öffentlich werbende Präsident Uli Hoeneß seinen Freund Heynckes „exzellent“. Allerdings, so der Eurosport-Experte, wisse man, wie Hoeneß ticke: „Aussichtsloses würde er nicht befeuern.“

Eine echte Alternative zu Heynckes gibt es, wie man hört, noch nicht. Zwar habe auch Sammer den Triple-Trainer als „konsequenten Menschen“ kennengelernt. Er sei sich aber nicht sicher, ob es nicht doch „argumentativ möglich“ sei, „dies zu ändern“.  hlr

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