Fussball in kürze

von Redaktion

Lukaku und die Voodoo-Botschaft

Ein angeblicher Voodoo-Zauber soll zum Abgang des belgischen Nationalspielers Romelu Lukaku (24) beim englischen Premier-League-Klub FC Everton geführt haben. Nach Angaben des Everton-Mehrheitsaktionärs Farhad Moshiri seien im März 2017 die Papiere für eine Vertragsverlängerung mit dem belgischen Torjäger schon vorbereitet gewesen, da habe Lukaku den Klub plötzlich wissen lassen, er habe auf einer Pilgerreise in Afrika bei einem Voodoo-Ritual die Nachricht erhalten, er solle unbedingt zum FC Chelsea wechseln. „Wir haben ihm mehr offeriert als Chelsea, aber damals wollte er unbedingt zu Chelsea“, sagte Moshiri. Im Sommer wechselte Lukaku dann allerdings nicht zu den Blues, sondern zu Manchester United. Ein Vertreter von Lukaku widersprach gestern der Darstellung Moshiris. Lukaku habe mit Voodoo nichts am Hut – er sei „sehr katholisch“.

Doppeltorschütze Eric Lichaj ist für seinen Gala-Auftritt beim überraschendern FA-Cup-Sieg des Zweitligisten Nottingham Forest gegen Titelverteidiger FC Arsenal (4:2 für Nottingham) mit einem besonderen Geschenk bedacht worden. Wie der 29-Jährige mitteilte, hat seine Frau ihm nun doch erlaubt, sich einen Hund anzuschaffen – obwohl zwischen den beiden Ehepartnern eigentlich ausgemacht gewesen war, dass Eric nur bei einem Hattrick einen Hund bekommt. Letztendlich wurde seine Frau aber weich. Der Name des Hundes steht auch schon fest: Er heißt „Gunner“ – angelehnt an den Spitznamen Arsenals.

Das Freiburger Trainerteam um Chefcoach Christian Streich ist nach Meinung von Nils Petersen schlau genug für die Fernsehsendung „Wer wird Millionär“. „Unser Trainerteam könnte bei Günther Jauch antreten. Das sind alle hoch intelligente Menschen“, sagte der Stürmer des Bundesligisten SC Freiburg. Petersen hatte vor ein paar Wochen mit dem Spruch „Salopp gesagt verblöde ich seit Jahren“ und der Ansicht „Wir Fußballer sind nicht so belesen“ für Aufsehen gesorgt. Danach habe er zahlreiche Reaktionen, viele Bücher und auch Tickets für ein Museum bekommen.

Nadiem Amiri, 21 Jahre altes Toptalent in Diensten von 1899 Hoffenheim, kann sich als Single besser auf seine Fußballkarriere konzentrieren. „Ich habe keine Freundin. Ich ordne dem Fußball alles unter. Und ich glaube, ein bisschen so musst du drauf sein, um Bundesligaspieler zu werden“, sagte der U21-Europameister dem Onlineportal Sportbuzzer. Amiri lebt grundsätzlich sehr diszipliniert. „Ich gehe nicht in Discos, rauche nicht, trinke keinen Alkohol“, berichtete der (Muster-)Jungprofi.

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