Bilanz des Schreckens

von Redaktion

47 Mal Gold, 51 Mal Silber, 48 Mal Bronze – so viele Medaillen wurden laut Statistik des „Spiegel“ in der Geschichte Olympischer Sommer- und Winterspiele nachträglich aberkannt. Seit 2002 hat vor allem Russland zu dieser Bilanz beigetragen und 12 Mal Gold, 25 Mal Silber und 11 Mal Bronze verloren.

Die dopingverseuchteste olympische Sportart ist das Gewichtheben mit 503 Athleten, die in den vergangenen zehn Jahren gesperrt werden mussten. Für die Doping-Auswüchse steht der Wettbewerb der Männer bis 94 Kilogramm bei den Spielen 2012 in London. Erster bis Vierter (zwei Russen, ein Kasache, ein Moldawier), Sechster und Siebter wurden überführt, die ursprünglich auf den Plätzen fünf, acht und neun notierten Heber aus Polen, Südkorea und Iran sind aktuell Gewinner von Gold, Silber und Bronze.

25 Leichtathleten mussten ihre Olympia-Medaillen von Peking 2008 abgeben, 15 die von London 2012.

Auch die Ringer stehen nicht gut da: mit acht Fällen bei den Spielen von Peking und London.

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