Aktuelles in kürze

von Redaktion

Heinevetter empört

Nationaltorhüter Silvio Heinevetter hat sich mit emotionalen Worten gegen die Kritik an den deutschen Handballern in den vergangenen Tagen positioniert. „Mir geht das tierisch auf den Zeiger. Von wegen wir entscheiden alles alleine und lassen den Trainer außen vor. So ein Schwachsinn“, sagte er nach dem 22:19-Sieg gegen Tschechien zum Auftakt der EM-Hauptrunde. „Wir sind hier nicht als Einzelspieler hergereist sondern als Mannschaft. Und da gehört der Trainer genauso mit dazu“, so der Keeper von den Füchsen Berlin weiter: „So einen Mist will ich nicht mehr hören. Lasst uns mal wieder als Einheit zusammenstehen.“

Neuer Wirbel bei der EM: Kroatiens Nationaltrainer Lino Cervar hat im Hauptrundenspiel gegen Weißrussland (25:23) für einen Eklat gesorgt. 30 Sekunden vor dem Ende griff er direkt ins Spielgeschehen ein, indem er den Weißrussen Artur Karvazki vom Spielfeldrand aus am Oberkörper festhielt. Das belegen TV-Bilder. Die Disziplinarkommission des europäischen Verbandes EHF verurteilte Cervar zu einer Geldstrafe von 3.000 Eurom, eine Sperre gibt es jedoch nicht. Wenige Momente nach der Aktion von Cervar hatte Karvazki den Ball bekommen. Statt den Ausgleich zu erzielen, beging er ein Stürmerfoul. Kroatien traf danach zum Endstand.

Russlands U19-Juniorinnen ist wegen Dopings die EM-Silbermedaille von 2017 aberkannt worden. Drei Spielerinnen seien während des Turniers im Sommer in Slowenien positiv auf die verbotene Substanz Meldonium getestet worden, teilte der europäische Verband EHF mit. Russlands Handball-Verband kündigte an, gegen die Entscheidung Berufung einlegen zu wollen.

Freestyle-Athletin Silvia Mittermüller hat ihren Startplatz bei den Winterspielen in Pyeongchang fix. Die Münchnerin profitierte von der Absage des Slopestyle-Wettkampfs in Laax, wodurch sie nicht mehr von einem internationalen Quotenplatz verdrängt werden kann.

Vize-Weltmeister Nico Ihle hat die Olympia-Generalprobe über 500 Meter verpatzt. Am ersten Tag des Weltcups in Erfurt kam der Chemnitzer nach zwei schweren Fehlern in 35,62 Sekunden nicht über den 17. Platz hinaus.

Der Berliner Paul Fentz hat der EM die Top Ten verfehlt. Der deutsche Meister verpatzte seine Kür am Freitag in Moskau und landete auf Platz 16. Damit verliert die Deutsche Eislauf-Union einen von zwei Startplätzen für die EM 2019. Der Spanier Javier Fernandez gewann den Titel zum sechsten Mal in Serie.

Artikel 1 von 11