Sportler und Zuschauer müssen sich in Pyeongchang auf eine klirrend kalte Eröffnungsfeier einrichten (Freitag, 12.00 Uhr MEZ). Wie Südkoreas Wetterdienst mitteilte, werden Temperaturen zwischen minus fünf und minus zwei Grad erwartet. Tatsächlich dürfte sich dies wegen des Windes sogar wie minus zehn Grad anfühlen. Die Veranstalter hoffen, dass das eigens für Eröffnungs- und Schlussfeier erbaute Stadion dann mit 35 000 Zuschauern voll besetzt sein wird.
Die deutschen Biathletinnen wissen offenbar schon vor den ersten Olympia-Rennen, in welchen Wettkämpfen sie zum Einsatz kommen sollen. „Die Einsatzkonzeption wurde während der Vorbereitung in Hochfilzen gemacht, damit sich die Sportler gut vorbereiten können“, sagte Frauen-Bundestrainer Gerald Hönig. In den Einzelrennen, die am Samstag mit dem Sprint (12.15 Uhr MEZ) beginnen, dürfen maximal vier deutsche Starterinnen antreten. Gesetzt für alle Wettkämpfe ist wohl nur die siebenmalige Weltmeisterin Laura Dahlmeier (SC Partenkirchen). „Die Staffel sollte nicht der erste Wettkampf für die Starterinnen sein“, sagte Hönig. Es sei wichtig, dass man vorher schon ein Rennen hat, um sich an alles zu gewöhnen.
Ex-Rennläuferin Maria Höfl-Riesch traut Thomas Dreßen 24, Mittenwald) gleich zum Auftakt der Pyeongchang-Spiele einen Sieg in der Abfahrt zu. „Insgesamt können bei den Herren mindestens zehn Leute gewinnen. Warum nicht Dreßen? Einer, der die Streif gewinnt, kann auch Olympia-Gold holen“, sagte die dreimalige Olympiasiegerin in einem Bild-Interview: „Bei ihm habe ich das Gefühl, dass er nach seinem Kitzbühel-Sieg super mit der Situation umgeht.“