Paris – Anfang der Woche hatte Kevin Trapp noch auf der Geburtstagsfeier von Neymar eine gute Figur gemacht, indem er mit seiner Freundin, dem brasilianischen Topmodel Izabel Goulart der Blickfang der Party war. Im Pokal ein paar Tage später brachte der deutsche Nationalkeeper Paris St. Germain in Schwierigkeiten – weil er gegen den Zweitligisten FC Sochaux Rot sah und das Wechselkontingent bereits ausgeschöpft war, musste Dani Alves ins Tor.
Glück für Paris: Trapps Notbremse fand in der 90. Minute statt, das 4:1 und das Erreichen des Pokalviertelfinales geriet nicht in Gefahr. In Abwesenheit des geschonten Neymar wurde Angel di Maria mit seinem Dreierpack zum Mann des Abends, das vierte Pariser Tor steuerte Edinson Cavani bei. Souchaux wird vom deutschen Coach Peter Zeidler betreut.
Dani Alves’ Einspringen für die aktuelle Nr. 3 des DFB erinnerte an eine ähnliche Geschichte einst im September 1999 beim FC Bayern. Damals verloren die Münchner in Frankfurt binnen sieben Minuten erst Oliver Kahn (Zusammenprall mit Sammy Kuffour) und seinen eingewechselten Ersatz Bernd Dreher (Kreuzbandriss). Ottmar Hitzfeld musste improvisieren, denn auch in dem Fall waren keine Wechsel mehr erlaubt. Michael Tarnat erklärte sich spontan bereit, die letzten 20 Minuten das Tor zu hüten. Der Verteidiger machte seine Sache bestens; Bayern gewann mit 2:1. awe