Ausfall des Torgaranten

von Redaktion

Nürnbergs Stürmer Ishak erleidet Innenbandriss

Pyeongchang – Die spontanen Befürchtungen bestätigten sich nach der Rückkehr nach Nürnberg. Der „Club“ muss im Aufstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga in der vorentscheidenden Phase ohne Torjäger Mikael Ishak auskommen. Der 24 Jahre alte Schwede hat sich beim 0:0 am Montagabend beim FC St. Pauli einen Innenbandriss im linken Knie zugezogen. Nach Angaben des 1. FC Nürnberg wird der erfolgreichste Zweitligaschütze (12 Saisontreffer) „voraussichtlich in den nächsten acht Wochen fehlen“.

Ishak hatte sich am Millerntor in der ersten Hälfte ohne gegnerische Einwirkung verletzt und musste ausgewechselt werden. Der „Club“-Kader ist zwar offensiv gut besetzt, aber Trainer Michael Köllner verfügt über keinen Eins-zu-eins-Ersatz für Ishak.

Schon vor dem Rückflug aus Hamburg und einer genauen Untersuchung in Nürnberg waren die Befürchtungen im FCN-Tross groß. Ein Ausfall der so wichtigen Nummer 9 wurde befürchtet. „Mika war zuletzt extrem wichtig für uns. Er ist vorne sehr präsent“, sagte Torwart Fabian Bredlow über Ishak. Er war einer der Garanten für den sportlichen Höhenflug der Franken.

Auch wenn der „Club“ am Montag einen Sieg und den damit verbundenen Sprung an die Tabellenspitze verpasste, mochte bei den Gästen – angesehen von der Ishak-Verletzung – keiner hadern. „Die Mannschaft hat sich für eine couragierte Leistung ein Lob verdient“, sagte Trainer Michael Köllner vielmehr. „Wir sind weiter gut im Rennen.“ In der Tat: Der Vorsprung auf Platz drei wuchs auf fünf Punkte an.  dpa

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