Das Organisationskomitee hat auf das geringe Zuschauerinteresse an den Siegerehrungen reagiert. Für Besuche nach 17 Uhr im olympischen Park wird kein Eintrittsgeld mehr genommen. Bislang mussten Besucher, die kein Ticket für einen Wettbewerb hatten, eine Eintrittskarte für umgerechnet 1,50 Euro kaufen. Unmittelbar nach ihrem Wettkampf werden die erfolgreichen Athleten an der Wettkampfstätte mit Stofftieren ausgezeichnet, die Medaillenvergabe findet am Abend auf der so genannten Medal Plaza statt. Die Siegerehrungen waren in der Vergangenheit oft stimmungsvolle Höhepunkte bei Olympia.
Damit auch alles tipptop und hübsch weiß ist, putzen Volunteers Schnee. Nach der Alpinen Kombination im Jeongseon Alpine Centre kratzten die Helfer die verdreckte Schicht ab und schütteten sie in einen Mülleimer. Damit die Arbeit nicht noch aufwendiger wird, hängen am Eingang zum Zielbereich auch gut sichtbar zwei Schilder: „Bitte putzen Sie ihre Schuhe, bevor sie den Schnee betreten“ und „Kein Eintritt mit dreckigen Skischuhen“.
Für die Freiheitsstatue ist bei den Olympischen Spielen nun doch Platz. Vor dem gestrigen Spiel gegen die Olympischen Athleten aus Russland wurde das US-Frauen-Eishockey-Team darüber informiert, dass entsprechende Bilder auf den Masken der Torhüterinnen bleiben dürfen. Zuvor war die Angelegenheit untersucht worden. Wegen des Verbots der Verwendung politischer Botschaften bei Winterspielen sah es zunächst so aus, als müssten die Bilder entfernt werden.
Die Medaillen-Kandidaten Aljona Savchenko und Bruno Massot gehen nach einem gelungenen Abschlusstraining mit Optimismus in den heute beginnenden Paarlauf-Wettbewerb. „Ich bin recht zufrieden mit dem Training, alles hat geklappt“, sagte Trainer Alexander König. Die Erkältung der 34 Jahre alten Savchenko sei deutlich abgeklungen. „Wir freuen uns auf den Wettkampf“, sagte Massot: „Wir wollen besser sein als beim Grand-Prix-Finale, uns selbst schlagen.“ Beim Sieg im Dezember in Japan hatten die WM-Zweiten einen Weltrekord von 157,25 Punkten in der Kür aufgestellt und die Weltmeister Sui Wenjing/Han Cong (China) bezwungen.
Das Norovirus verbreitet sich im Umfeld der Winterspiele immer langsamer. Am Dienstag gab es nur noch fünf neue Fälle, damit steht die Gesamtzahl der erkannten Ansteckungen seit dem 1. Februar bei 199. 154 Erkrankte sind bereits aus der Quarantäne entlassen worden, nur 45 werden noch isoliert behandelt,