Olympia in kürze

von Redaktion

Anna Seidel scheidet im Viertelfinale aus

Shorttrackerin Anna Seidel ist im 500-m-Sprint im Viertelfinale sang- und klanglos ausgeschieden. Die 19 Jahre alte Dresdnerin belegte in ihrem Lauf den vierten und letzten Platz und war niedergeschlagen. „Irgendwie war in meinem Rennen der Wurm drin. Ich hätte mich gern besser präsentiert“, sagte Seidel, die von einer leichten Adduktorenzerrung beeinträchtigt wurde. Vom ersten Meter an verlor die Weltranglisten-36. den Anschluss. Trainer Daniel Zetzsche: „Anna ist unter ihren Möglichkeiten geblieben. Normalerweise kann sie da komplett mitlaufen.“

Der Ski-Weltverband FIS hat die Entscheidung verteidigt, den Slopestyle-Wettbewerb trotz starken Windes durchgeführt zu haben. FIS-Medienchefin Jenny Wiedeke: „Die Bedingungen waren sehr schwierig, aber die Trainingsläufe hatten uns gezeigt, dass sie handhabbar waren.“ In den beiden Endläufen waren Athletinnen reihenweise gestürzt und hatten heftig über die Bedingungen geklagt. Wiedeke: „Das haben wir auch mitbekommen. Bei der FIS hat sich aber nur ein Verband offiziell deswegen gemeldet.“ Welcher, sagte sie nicht. Vorerst bleibt es in der Olympiaregion windig. Für Mittwoch werden Windgeschwindigkeiten von bis zu 90 km/h vorausgesagt.

Tongas berühmter Flaggenträger Pita Taufatofua ist in großer Sorge um seine Familie, nachdem das pazifische Inselreich von einem schweren Wirbelsturm getroffen wurde. Der Langläufer, 2016 in Rio noch im Taekwondo am Start, schrieb bei Facebook: „Ich warte noch auf Nachricht, ob meine Familie und Freunde angesichts der Zerstörung in Sicherheit sind. Ich wünschte, ich wäre dort, um zu helfen.“

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