Pyeongchang – Goldkandidatin Viktoria Rebensburg fiebert dem olympischen „Super-Donnerstag“ der Ski-Rennläufer in Pyeongchang entgegen. „Ich bin schon gespannt auf den Super-Donnerstag und hoffe, dass dann (zu Hause) auch wirklich jeder aufsteht. Es gibt nichts Besseres aus Alpinsicht“, sagte Rebensburg.
Die Olympiasiegerin von 2010 greift am Donnerstag am frühen Morgen (2.00/5.45 Uhr MEZ, 10.00/13.45 Uhr OZ) nach ihrer zweiten Goldmedaille. Dazwischen haben die Abfahrer um Kitzbühel-Sieger Thomas Dreßen (3.30 Uhr MEZ/11.30 Uhr OZ) ihre Medaillenchance. „Ich freue mich sehr darauf und hoffe, dass es dann auch so ein Super-Donnerstag für uns wird“, sagte Rebensburg.
Nach dem freien Montag, den Rebensburg nach der windbedingten Verschiebung ihres Rennens unter anderem im Deutschen Haus verbrachte, holte sie sich am Dienstag und Mittwoch im Riesenslalom-Training den letzten Schliff. „Ein paar Fahrten für das Gefühl, um im Flow zu bleiben“, sagte sie.
Am Dienstagnachmittag fieberte sie zusammen mit ihren Slalom-Kolleginnen an einem Fernseher im Olympischen Dorf mit Dreßen, der in der Kombination Neunter wurde (siehe rechts). „Es war eine starke Slalom-Leistung von ihm, der Hang hat es ja in sich“, lobte Rebensburg den Mittenwalder, „auch seine Abfahrt hat ja super gepasst.“
Ihre eigene Form sei „definitiv gut“, betonte die 28-jährige Kreutherin. Ob es mit der dritten Olympia-Medaille nach Gold 2010 in Vancouver und Bronze 2014 in Sotschi klappt? „Dafür bin ich hier!“, sagt Rebensburg. dpa