-Eric Frenzel, Sie haben es geschafft, Ihren Olympiasieg von Sotschi zu wiederholen. Wie haben Sie die letzten 500 Meter erlebt?
Das war unbeschreiblich. Ronny Ackermann (Co-Trainer, d.Red.) hat mir mitgegeben, dass ich heute der Boss sein und alles in die Waagschale werfen soll. Das habe ich getan. Ich habe am letzten Berg alles gegeben.
-Wann haben Sie an den Sieg geglaubt?
Als ich oben auf dem letzten Berg keine Ski oder Stöcke mehr hinter mir gespürt habe, wusste ich, dass ich weit genug weg bin. Dann habe ich versucht, mit einem guten Schwung durch die Abfahrt zu kommen. Als ich dann auf der Leinwand gesehen habe, dass das Loch ziemlich groß ist, habe ich die letzten Meter genießen können. Aber ich habe es auch nicht fassen können, dass es heute so für mich aufgeht.
-Hat auch die Rolle als Fahnenträger Sie beflügelt?
Ob es die Fahne alleine war, weiß ich nicht. Aber es war auf jeden Fall ein Punkt, den ich sehr genossen habe. Ich wollte diese Euphorie einfach mitnehmen und diese Spiele genießen, es nicht zu verbissen sehen. Das ist mir gelungen.