Eishockey-Weltverbandschef René Fasel will Nord- und Südkorea mit ihrem gemeinsamen Frauen-Team auch nach den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang antreten lassen. „Derzeit denken wir darüber nach, das weiterzuführen“, sagte der IIHF-Präsident. „Wir müssen nun zum IOC gehen und das auch mit Nordkorea besprechen.“ Fasel wünscht sich einen erneuten gemeinsamen Auftritt bei den nächsten Winterspielen 2022 in Peking. Allerdings müsste sich das vereinte koreanische Team für die nächsten Winterspiele anders als für Olympia in Südkorea erst noch qualifizieren. Zwar will die IIHF den Teilnehmerkreis in Peking von acht auf zehn Teams erhöhen, doch gilt eine sportliche Qualifikation Koreas als praktisch ausgeschlossen.
Ein möglicher Einsatz der angeschlagenen Eishockey-Nationalspieler Patrick Reimer und Sinan Akdag im K.o.-Spiel um die olympische Viertelfinal-Teilnahme gegen die Schweiz entscheidet sich heute erst kurz vor Spielbeginn. „Bei den verletzten Spielern muss man abwarten. Wir werden wohl erst morgen entscheiden, ob sie spielen können“, sagte Bundestrainer Marco Sturm am Montag in Pyeongchang. „Momentan sind sie in der Behandlung. Da kann man nicht mehr sagen.“ Reimer hatte sich im Training verletzt und war bereits beim 2:1 nach Penaltyschießen am Sonntag gegen Norwegen ausgefallen. Akdag musste nach einem Check gegen seinen Kopf während des Spiels vom Eis geführt werden. Gegen die Schweiz geht es für das deutsche Team heute (13.10 Uhr MEZ/ARD und Eurosport) geht es für das deutsche Team um die erste Viertelfinal-Teilnahme bei Olympischen Winterspielen seit 16 Jahren.
Eishockey-Weltmeister USA hat zum fünften Mal das olympische Finale der Frauen erreicht. Der Olympiasieger von 1998 setzte sich im Halbfinale mit 5:0 gegen den WM-Dritten Finnland durch. Im Endspiel trifft die USA auf Rekord-Olympiasieger Kanada, das sich mit 5:0 gegen die Olympischen Athletinnen aus Russland durchsetzte.
Im Streit zwischen der früheren Bob-Pilotin Sandra Kiriasis und dem jamaikanischen Verband JBSF um den Schlitten des Frauenteams gehen der Olympiasiegerin von 2006 die Argumente aus. Auch der BSC Winterberg, bisheriger Eigner des Bobs, bestätigte nun den bevorstehenden Verkauf an die JBSF. Damit steht einem Start von Pilotin Jazmine Fenlator-Victorian in den Olympia-Rennen heute und morgen nichts mehr im Wege. Kiriasis habe den Bob für Jamaika nicht organisiert oder besorgt, teilte der Verein am Montag mit. Zudem sei Kiriasis zu keiner Zeit Besitzerin des Bobs gewesen.