Der slowenische Eishockeyspieler Ziga Jeglic hat kurz vor dem Aus seiner Mannschaft für einen weiteren Dopingfall gesorgt. Der 29 Jahre alte ehemalige Ingolstädter Stürmer wurde positiv auf das Asthma-Mittel Fenoterol getestet und vom Turnier ausgeschlossen. Kurz danach schied sein Team durch ein 1:2 nach Verlängerung gegen Norwegen aus. Der Spieler des russischen Klubs Neftechimik Nischnekamsk akzeptierte, dass er einen Verstoß begangen hat. Ziga Jeglic ist auch im deutschen Eishockey bekannt. 2014 spielte er ein knappes halbes Jahr für den ERC Ingolstadt, der damals als Neunter gerade noch in die Playoffs kam und sensationell – und auch dank Jeglic und seinem Landsmann Robert Sabolic – Deutscher Meister wurde.
In der NHL gesperrt, in den USA verurteilt, aber bei Olympia auf dem Eis: Der russische Eishockey-Nationalspieler Slawa Wojnow sorgt für Irritationen. Der frühere Stanley-Cup-Sieger hatte 2014 seine Ehefrau krankenhausreif geschlagen, war daraufhin von der Liga aus dem Verkehr gezogen und von einem Richter wegen häuslicher Gewalt zu 90 Tagen Gefängnis verurteilt worden. Im Team der Olympischen Athleten aus Russland darf der 28-Jährige dennoch spielen. Er sei „in allen internationalen Wettbewerben spielberechtigt“, teilte der russische Verband mit und fügte an: „Herr Wojnow und seine Frau leben in einer glücklichen Ehe.“
Für Skicrosserin Celia Funkler sind die Olympischen Winterspiele von Pyeongchang noch vor Beginn des Wettkampfs zu Ende. Die 19 Jahre alte Münchnerin zog sich bei einem Trainingssturz im Phoenix Snow Park von Bokwang eine Brustwirbelkörperfraktur zu und kann deshalb nicht zum Rennen am Freitag antreten.