Die Niederländerin Jorien ter Mors hat am Dienstag bei den Winterspielen in Pyeongchang Olympia-Geschichte geschrieben. Die 28-Jährige gewann mit der Shorttrack-Staffel Bronze und ist damit die erste Frau, die bei denselben Winterspielen Medaillen in zwei Sportarten gewonnen hat. Ter Mors hatte sich zuvor Eisschnelllauf-Gold über 1000 m gesichert. In Zukunft will sich ter Mors auf die langen Bahnen konzentrieren. Den Eintrag in die Geschichtsbücher hatte ter Mors eigentlich schon abschreiben können. Mit der Oranje-Staffel stand sie nur im B-Finale, das das Quartett in Weltrekordzeit (4:03,471) gewann. Da aber im anschließenden A-Finale Kanada und China disqualifiziert wurden, rückten die Niederlande unverhofft auf Bronze. Nacheifern könnte ter Mors in Pyeongchang noch Ester Ledecka: Die tschechische Snowboarderin, die sensationell Gold im Super-G der alpinen Skifahrer gewonnen hat, zählt auf dem Brett im Parallel-Riesenslalom zu den Favoritinnen.
Nach Paarlauf-Olympiasiegerin Aljona Savchenko hat auch ihr Partner Bruno Massot noch keine Entscheidung über die Fortsetzung der gemeinsamen Karriere getroffen. Darüber würden sie im März sprechen, sagte der gebürtige Franzose Massot der SZ. Auch Savchenko hatte eine Entscheidung nach der WM in Mailand in einem Monat angekündigt.