Olympia in kürze

von Redaktion

Winterspiele 2026: Stockholm legt vor

Die Pläne Stockholms für eine Bewerbung um die Olympischen Winterspiele 2026 werden konkreter. Bewerbungschef Richard Brisius präsentierte am Rande der Spiele in Pyeongchang ein Konzept, das neben Stockholm die Standorte Are und Falun vorsieht. Außerdem möchte er das norwegische Lillehammer gewinnen, um dort die Wettbewerbe in Bob, Rodeln und Skeleton austragen zu lassen. Letzteres geht auf einen Wunsch des IOC zurück, keine weitere Eisbahn eigens für Winterspiele zu errichten, wie es zuletzt in Sotschi oder Pyeongchang der Fall war. Als Alternative zu Lillehamer, wo die Spiele 1994 stattgefunden hatten, brachte Brisius Lettland und Deutschland ins Gespräch. Die Planungen befänden sich hier allerdings in der Startphase.

In Südkoreas Eisschnelllauf-Team ist ein Zickenkrieg ausgebrochen. Nach dem siebten Platz im Verfolger-Rennen am Montag lästerten Kim Bo Reum und Park Ji Woo in einem live ausgestrahlten TV-Interview über die Leistung ihrer Teamkollegin Noh Seon Yeong. „Wir sind gut gelaufen. Aber die letzte Läuferin (Noh) hat den Anschluss verloren. Deshalb haben wir ein enttäuschendes Resultat erzielt“, sagte Kim. Park ergänzte: „Es ist nicht so, dass wir von ihr anderes erwartet hätten…“ Noh war nach dem Rennen in Tränen ausgebrochen, wurde von Kim und Park aber ignoriert. Fans starteten daraufhin eine Petition, die den Ausschluss des Duos aus dem südkoreanischen Team fordert – am Dienstagmorgen waren über 222.000 Unterschriften gesammelt.

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